MotoGP: Abfuhr als Befreiungsschlag?

Romain Grosjean wünscht sich Comeback von Magny-Cours

Von Vanessa Georgoulas
Romain Grosjean würde die Rückkehr des Formel-1-Laufs in Mangny-Cours begrüssen

Romain Grosjean würde die Rückkehr des Formel-1-Laufs in Mangny-Cours begrüssen

Romain Grosjean will den Frankreich-GP wieder im Kalender sehen. Der französisch-schweizerische Doppelbürger, der in diesem Jahr für Formel-1-Neueinsteiger Haas F1 antreten wird, hat aber auch nichts gegen neue Rennen.

Im vergangenen Jahr erlebte die Formel 1 nach mehr als 20 Jahren ein gelungenes Comeback in Mexiko. Das Rennen auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez fand vor einer Rekord-Kulisse statt (am Rennwochenende wurden insgesamt 340.000 Besucher gezählt) und überzeugte sowohl Fans als auch Fahrer, Teams und Journalisten.

Der Publikumserfolg lässt Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone nun über eine Neuauflage des Argentinien-GP nachdenken. Und GP-Pilot Romain Grosjean von einem Comeback seines Heimrennens in Magny-Cours bei Nevers träumen. Dies verriet der französisch-schweizerische Doppelbürger im Gespräch mit F1i.com: «Ich würde Magny-Cours gerne wieder im Formel-1-WM-Kalender sehen. Der Frankreich-GP wäre etwas Einzigartiges für mich.»

Ein Rennen in Paris wünscht sich Grosjean hingegen weniger: «Paris? Der Verkehr wäre nicht so gut. Aber ich würde mich natürlich in jedem Fall über die Rückkehr des Frankreich-GP freuen. Idealerweise würden wir alle tollen Grands Prix wiederbeleben. Aber das geht nicht, deshalb halten wir uns an unseren Kalender.»

Der in Genf aufgewachsene Rennfahrer beteuert: «Wir lieben es, neue Orte und Strecken zu entdecken, aber es wird immer etwas Besonderes bleiben, in Silverstone, Deutschland oder Barcelona zu fahren.»

2008 fand in Magny-Cours der bisher letzte Frankreich-GP statt, seither haben die Streckenverantwortlichen die viel kritisierten Zufahrtsmöglichkeiten erweitert. 2012 gingen auf dem 4,412 km langen Rundkurs die Nachwuchs-Testfahrten über die Bühne.

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