Für Sohn Max: Jos Verstappen beendet seine Karriere

Von Andreas Reiners
Formel 1
Max (re.) und Jos Verstappen

Max (re.) und Jos Verstappen

Die Laufbahn des Filius geht vor: Jos Verstappen hat seine Karriere endgültig beendet, nachdem er vor einigen Tagen bereits auf einen Einsatz in Le Mans verzichtet hatte.

Jos Verstappen macht keine halben Sachen. Und da eine Fortsetzung seiner eigenen Laufbahn im Motorsport kombiniert mit der Formel-1-Karriere seines Sohnes Max nur eine halbe Sache wäre, machte der 43-Jährige Nägel mit Köpfen: Der frühere F1-Pilot beendet seine eigene Laufbahn endgültig. Zum Wohle seines Sohnes, dem er bei jedem Rennen in der Motorsport-Königsklasse zur Seite steht.

«Ich will nichts mehr als dass Max erfolgreich ist», sagte Verstappen Senior «Formule 1» und bestätigte: «Meine Karriere ist vorbei.»

Es gab zunächst noch die Idee, beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2016 anzutreten. Dazu gab es Verhandlungen mit dem früheren Le-Mans-Sieger und Formel-1-Piloten Jan Lammers sowie mit Frits van Eerd, dem Chef der Jumbo-Supermarktkette (persönlicher Sponsor von Verstappen).

Doch bereits auf diesen Einsatz verzichtete er zugunsten seines Sohnes, der an dem Termin im Juni beim GP von Europa in Aserbaidschan fährt. «Es passt einfach nicht. Ich will mich ganz auf Max konzentrieren. Klar hätte es Spaß gemacht, wieder einmal in Le Mans zu fahren, aber die Karriere von Max geht vor», hatte er bereits vor einigen Tagen erklärt.

Nun hängt er seine Karriere also komplett an den Nagel. «Wenn ich ehrlich bin, ist Max jetzt die Nummer eins. Ich schiebe für ihn alles beiseite. Ich möchte, dass dies eine Erfolgsstory wird», sagte Jos, der von Brasilien 1994 bis Japan 2003 107 Formel-1-WM-Läufe bestritten hat. Er wurde WM-Zehnter 1994 und stand zwei Mal auf dem Siegerpodest (in Ungarn und in Belgien).

Damit ist Jos bis heute der erfolgreichste von 17 Niederländern, die sich in der Formel 1 versucht haben. Sein Sohn Max ist auf gutem Weg, ihn abzulösen: Er hat sensationell als 17-Jähriger im vergangenen März in Australien debütiert und ist in seiner ersten Saison WM-Zwölfter geworden.

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