Nick Chester (Renault): Messlatte Red Bull schmerzt

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nick Chester, Chef der Chassisabteilung von Renault

Nick Chester, Chef der Chassisabteilung von Renault

​Der frühere Lotus-Technikchef Nick Chester, nun Leiter der Chassisabteilung des neuen Renault-Werksrennstalls, glaubt: «Red Bull Racing wird für unser Team die Messlatte.»

Renault tut genau das, wovor Ferrari und Mercedes-Benz zurückgeschreckt waren: Red Bull Racing einen 2016er Motor zu geben. Bei Ferrari und Mercedes-Benz ging als Abschreckung die unangenehme Aussicht um, von einem Kunden bezwungen zu werden. Renault sieht diese Ausgangssituation anders.

Innerhalb von drei Jahren will Renault den Anschluss an die Spitze geschafft haben, und die beste Messlatte dafür, wo die Franzosen mit ihrem Renner aus Enstone (England) stehen, das ist eben Red Bull Racing (selbst wenn der 1,6-Liter-V6-Turbo im RBR-Auto TAG-Heuer genannt wird).

Der frühere Lotus-Technikchef Nick Chester, nun Leiter der Chassisabteilung des neuen Renault-Werksrennstalls, erklärt bei unseren Kollegen von motorsport.com: «Red Bull Racing ist für unser Team die beste Messlatte. Wir sind uns dessen bewusst, dass der Vergleich für uns schmerzhaft werden kann, denn wir wissen, welche gute Chassis Red Bull Racing baut. Aber für uns kann dieser Schmerz hilfreich sein, weil wir dank RBR genau wissen, wo wir selber stehen.»

«Ehrlich gesagt erwarte ich nicht, dass wir 2016 auf ihrem Niveau fahren werden. Wir müssen zuerst das Team verbessern und aufbauen. Für die kommende Saison streben wir danach, ein standfestes Auto zu haben und zu beweisen, dass wir schrittweise zulegen können. Wir setzen uns dabei kein Ziel eines bestimmten Platzes, den wir in der Markenwertung erreichen wollen. Wir möchten nur einen guten Job machen und wachsen.»

Was die WM-Spitze 2016 angeht, so glaubt Chester: «Ich denke, Mercedes-Benz und Ferrari werden vorne wegziehen. Ich glaube, sie werden weiter weg sein von Williams also zuvor. Red Bull würde ich in der Region von Williams einstufen.»

Die wichtigsten Termine

Präsentationen/Roll-out
15. Februar: Roll-out Mercedes (Silverstone, unbestätigt)
17. Februar: Red Bull Racing (in London, Team-Farben)
21. Februar: Präsentation McLaren-Honda (Ort unklar)
21. Februar: Roll-out und Filmtag Ferrari (Circuit de Barcelona-Catalunya)
21. Februar: Roll-out und Filmtag HaasF1 (Circuit de Barcelona-Catalunya)
22. Februar: Präsentation HaasF1 (Circuit de Barcelona-Catalunya)
22. Februar: Präsentation Williams (Circuit de Barcelona-Catalunya)
22. Februar: Präsentation Manor (Circuit de Barcelona-Catalunya)
1. März: Neuer Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)

Formel-1-Wintertests
22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)
1.–4. März: Spanien (Barcelona)

Formel-1-WM
20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin) **
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)
* Strecke noch nicht homologiert
** Finanzierung noch nicht gesichert

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