Sorgenkind Renault: Jolyon Palmer in Barcelona 10.

Von Mathias Brunner
Formel 1
Jolyon Palmer im Renault

Jolyon Palmer im Renault

​Der Engländer Jolyon Palmer hat nun an zwei Testtagen in Spanien nur 79 Runden gedreht. Nico Rosberg fuhr an einem Tag mehr als doppelt so viel. Renault bleibt ein Sorgenkind.

Software-Probleme am Montag, ein rauchendes Auto am Dienstag (angeblich ein Schaden im Bereich des Turboladers) – Renault kommt nicht vom Fleck. Der Engländer Jolyon Palmer hat nun an zwei Testtagen in Spanien nur 79 Runden gedreht. Nico Rosberg fuhr an einem Tag mehr als doppelt so viel. Das muss dem neuen Werksrennstall zu denken geben. Die mangelnde Testzeit schmerzt auch die Aerodynamiker im Team – sie konnten nicht herausfinden, was die neue Fahrzeugnase wert ist.

Die Beteiligten versuchen gut Wetter zu machen. Jolyon Palmer sagt: «Wir müssen das Positive sehen. Wir sind am Morgen gut zum Fahren gekommen und konnten eine Menge jener Punkte abhaken, die wir abarbeiten wollten. Das Auto fühlt sich angenehm and und verzeiht kleine Fehler. Das ist eine gute Basis. Leider mussten wir dann am frühen Nachmittag bald aufhören. Mein Eindruck bleibt positiv.»

Rémi Taffin, Chef des Renault-Motorenprogramms: «In beiden Werken wurde über Nacht fieberhaft gearbeitet, um die Software-Schwierigkeiten hinter uns zu bringen. An diesem Morgen zeigte sich – diese Arbeit in Frankreich und England hat sich ausbezahlt. Wir konnten üppig Daten übers Chassis und den Motor sammeln. Am Nachmittag hatten wir dann einen Defekt an einem Teil unserer Antriebseinheit. Wir wussten, dass wir dort möglicherweise eine Schwachstelle haben. Wir haben die Lösung dafür bereits zur Hand.»

Mittwoch und Donnerstag wird erstmals der Däne Kevin Magnussen im Renault sitzen.

Barcelona-Test, 2. Tag

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF16-H, 1:22,810 (125)
2. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB12-TAG Heuer, 1:23,525 (112)
3. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM09-Mercedes, 1:23,650 (101)
4. Nico Rosberg (D), Mercedes F1 W07 Hybrid, 1:24,867 (172)
5. Marcus Ericsson (S), Sauber C34-Ferrari, 1:25,237 (108)
6. Esteban Gutiérrez (MEX), Haas VF-16-Ferrari, 1:25,524 (78)
7. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW38-Mercedes, 1:25,648 (134)
8. Pascal Wehrlein (D), Manor MRT05-Mercedes, 1:25,925 (71)
9. Fernando Alonso (E), McLaren MP4-31-Honda, 1:26,082 (119)
10. Jolyon Palmer (GB), Renault RS16, 1:26,189 (42)
11. Max Verstappen (NL), Toro Rosso STR11-Ferrari, 1:26,539 (121)

Barcelona-Testzeiten, 1. Tag

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF16-H, 1:24,939 (69 Runden)
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes F1 W07 Hybrid, 1:25,409 (155)
3. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB12-TAG Heuer, 1:26,044 (86)
4. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW38-Mercedes, 1:26,091 (80)
5. Alfonso Celis (MEX), Force India VJM09-Mercedes, 1:26,298 (57)
6. Jenson Button (GB), McLaren MP4-31-Honda, 1:26,860 (83)
7. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR11-Ferrari, 1:27,180 (55)
8. Marcus Ericsson (S), Sauber C34-Ferrari, 1:27,555 (88)
9. Pascal Wehrlein (D), Manor MRT05-Mercedes, 1:28,292 (54)
10. Romain Grosjean (F), Haas VF-16-Ferrari, 1:28,399 (31)
11. Jolyon Palmer (GB), Renault RS16, 1:29,356 (37)

Die wichtigsten Termine

Präsentationen/Roll-out
29. Februar: Präsentation Toro Rosso (Circuit de Barcelona-Catalunya)
1. März: Präsentation Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)

Formel-1-Wintertests
22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)
1.–4. März: Spanien (Barcelona)

1. Barcelona-Test: So wird gefahren
Mercedes
Mittwoch 24. Lewis Hamilton
Donnerstag 25. Nico Rosberg
Ferrari
Mittwoch und Donnerstag Kimi Räikkönen
Williams
Mittwoch und Donnerstag Felipe Massa
Red Bull Racing
Mittwoch und Donnerstag Daniil Kvyat
Force India
Mittwoch Nico Hülkenberg
Donnerstag Alfonso Celis
Toro Rosso
Mittwoch: Carlos Sainz
Donnerstag: Max Verstappen
Sauber (mit 2015er Auto in neuer Lackierung)
Mittwoch und Donnerstag Felipe Nasr
McLaren-Honda
Mittwoch Jenson Button
Donnerstag Fernando Alonso
Manor Racing
Mittwoch und Donnerstag Rio Haryanto
Renault
Mittwoch und Donnerstag Kevin Magnussen
Haas F1
Mittwoch Romain Grosjean
Donnerstag Esteban Gutiérrez

Formel-1-WM
20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin) **
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)
* Strecke noch nicht homologiert
** Finanzierung noch nicht gesichert

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

SPEEDWEEK.com im neuen Look: Änderungen wurden nötig

Ivo Schützbach
Seit heute erscheint SPEEDWEEK.com in allen Ländern und auf allen Geräten in einem einheitlichen Design. Unser Ziel war, die Seite moderner zu gestalten und besonders für mobile Endgeräte attraktiver zu machen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So. 25.10., 18:30, Eurosport 2
    Motocross: FIM-Weltmeisterschaft
  • So. 25.10., 18:45, SWR Fernsehen
    sportarena
  • So. 25.10., 19:00, Eurosport 2
    Motocross: FIM-Weltmeisterschaft
  • So. 25.10., 19:00, Sky Sport 2
    Formel 1: Großer Preis von Portugal
  • So. 25.10., 19:15, ServusTV Österreich
    Servus Sport aktuell
  • So. 25.10., 19:30, Eurosport 2
    Motocross: FIM-Weltmeisterschaft
  • So. 25.10., 19:30, N-TV
    PS - Porsche Carrera Cup - Österreich
  • So. 25.10., 19:35, SPORT1+
    Motorsport - Porsche Carrera Cup, Magazin
  • So. 25.10., 20:00, Eurosport 2
    Motocross: FIM-Weltmeisterschaft
  • So. 25.10., 20:00, Sky Sport HD
    Formel 1: Großer Preis von Portugal
» zum TV-Programm
7DE