Antonio Fuoco: «Ferrari in jeder Beziehung besser»

Von Mathias Brunner
Formel 1
​Ferrari-Testpilot Antonio Fuoco (19) hat als Absolvent der Nachwuchsfahrerakademie der Italiener einen weiteren Testtag spendiert erhalten. Der Italiener lobt den 2016er Rennwagen aus Maranello.

Viele Ferraristi wünschen sich wieder einmal einen italienischen Piloten im roten Renner, und Antonio Fuoco facht diese Hoffnungen an – immerhin bedeutet sein Nachname Feuer. Im Rahmen der Barcelona-Tests hat der 19jährige Absolvent der Ferrari-Fahrerakademie einen weiteren Testtag erhalten. Der Gesamtsechste der GP3-Meisterschaft 2015 zog sich dabei besser aus der Affäre als vor knapp einem Jahr auf dem Red Bull Ring: Dort hatte Fuoco den Wagen neben die Bahn gesetzt.

In Spanien nun zeigte der Kalabrier eine gute Leistung: 118 Runden gefahren, fünftschnellste Zeit auf jener Bahn, auf welcher er drei Tage zuvor beim GP3-Rennen einen dritten Platz herausgefahren hatte (Fuoco ist in der laufenden Meisterschaft Vierter).

Über seine Eindrücke sagt er bei den Kollegen der italienischen motorsport.com: «Die Umstellung ist immer kompliziert. Du fährst in der Formel 1 natürlich mit viel mehr Abtrieb, vor allem aber gibt es ganz andere Prozeduren, die du einhalten musst. Das alles ist nicht einfach, aber du gewöhnst dich mit der Weile daran, ich hatte jedenfalls viel Spass.»

Natürlich hat auch Fuoco den packenden Spanien-GP mit dem Sensationssieg von Max Verstappen verfolgt – der niederländische GP-Sieger ist jünger als Antonio selber. «Gewiss bin auch ich beeindruckt, aber in der Karriere von Max hat auch alles gestimmt. Er ist blutjung in den GP-Sport gekommen, er konnte viel lernen und hat das nun umgesetzt. Was mich angeht, so will ich einfach eine gute Saison zeigen, dann denken wir an die Zukunft.»

Fuoco komplettierte das Abstimmungsprogramm, das Sebastian Vettel am Dienstag begonnen hatte. «Zudem bin ich Vergleichstests gefahren. Ich glaube, alles ist gut gegangen.»

Welche Eindrücke hat Fuoco vom 2016er Ferrari gemessen am letztjährigen Wagen? Antonio meint: «Das ist nicht ganz einfach zu sagen. Ich bin mit dem 2015er Auto auf einer anderen Bahn gefahren, die Piste in Österreich war damals nass. Generell merkst du einfach, dass der neue Wagen mehr Abtrieb aufbaut und in jeder Beziehung besser ist.»

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