Nico Hülkenberg zu Monaco: «Du traust Augen nicht»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nico Hülkenberg vor einem Jahr: Kein Glück in Monaco

Nico Hülkenberg vor einem Jahr: Kein Glück in Monaco

​Vor zwei Jahren hat Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg in Monaco mit Rang 5 sein bestes Ergebnis im Fürstentum errungen. An diese Leistung will der Emmericher anknüpfen.

Für Nico Hülkenberg (28) steht fest: «Monaco ist ganz einfach eines der besten Rennwochenenden des Jahres. Die Pistenführung, der Glamour, der Zeitplan – alles, was Monte Carlo bietet, macht die Formel 1 zu so einem tollen Sport. Das wird mein sechster Grand Prix im Fürstentum sein, aber mir stellt es noch immer die Nackenhaare auf, wenn ich ins Fahrerlager komme und spüre, wie sich die Spannung langsam aufbaut.»

«Die Herausforderung von Monaco ist einzigartig – die Strecke macht Spass und ringt dir alles ab. Du versuchst, dich von Training zu Training zu steigern, so dass du dann im Qualifying am Limit bist. Ich wohne ja inzwischen in Monaco, und wenn du die Piste zu Fuss zurücklegst, dann traust du deinen Augen nicht, dass wir hier tatsächlich Formel 1 fahren. Denn im Fernsehen wird oft nicht klar, wie eng die Bahn wirklich ist. Auf keiner anderen Strecke musst du so präzise fahren, nirgendwo sonst rächt sich der kleinste Fehler sofort. Deshalb ist Monaco mental sehr hart, Kurve folgt auf Kurve, du hast keine Zeit, dich zu erholen.»

Hülkenberg hat vor zwei Jahren mit Rang 5 sein bestes Ergebnis von Monaco erzielt, daran will der Deutsche anknüpfen. «Mein Glück soll sind endlich wenden. Ich habe jetzt einige Rennen hinter mir, bei denen es aus unterschiedlichen Grüden einfach nicht ideal gelaufen ist. Pech gehört zum Rennsport, und wenn du nichts machen konntest, dann musst du das abhaken. Für mich ist Monaco ein Neubeginn und ich fiebere dem Wochenende entgegen.»

Hülkenbergs Stallgefährte Sergio Pérez verpasste seinen ersten Monaco-GP: Nach einem Unfall im Training, damals noch im Sauber, konnte der Mexikaner 2011 nicht am Rennen teilnehmen. 2015 errang er mit Platz 7 sein bestes Ergebnis durch die Strassen von Monte Carlo.

Sergio meint: «Monaco ist eine meiner Lieblingsstrecken. Denn hier kannst du als Fahrer noch einen Unterschied machen. Du musst Mut zeigen und jeden Zentimeter nutzen. Mir haben es vor allem die schnellen Passagen angetan – ums Casino herum und unten am Schwimmbad. Du musst den ganzen Schwung mitnehmen, gleichzeitig aber das Auto sehr genau platzieren.»

«Ich träumte schon als Kind davon, einmal in Monaco fahren zu können. Du ganze Atmosphäre ist ansteckend, auch deshalb, weil die Fans so dicht am Kurs sitzen wie sonst fast auf keiner Bahn, und du die Energie der Fans spürst. Monaco ist einmalig.»

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