Franz Tost (Toro Rosso): «Rang 8 Sainz enttäuschend»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Carlos Sainz

Carlos Sainz

​Es gibt manches Team, das sich für Platz 8 in Monaco bedanken würde. Aber Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost sagt: «Wir sind enttäuscht, denn unser Auto kann mehr.»

Der Madrilene Carlos Sainz hat den Monaco-GP als Achter abgeschlossen, damit hat er zum dritten Mal in den letzten vier Rennen gepunktet, dafür muss sich kein Formel-1-Pilot schämen. Aber Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost ist unzufrieden: «Es ist enttäuschend, dass wir nur Rang 8 erreicht haben, denn wir wissen, dass unser Auto hier stark genug ist, um unter die besten Fünf zu fahren. Der Grund, wieso Sainz kein besseres Ergebnis erreichen konnte – wir verloren beim ersten Stopp ein paar Sekunden, so konnten Pérez, Vettel und Hülkenberg an Carlos vorbei. Sainz steckte dann hinter diesem D-Zug fest und kam nicht vorbei. An seiner fahrerischen Leistung gibt es nichts auszusetzen, so sind nun mal die Gesetze von Monte Carlo.»

«Bei Kvyats Auto hatten wir ein Problem mit der Software: Sein Auto steckte im Boxengasse-Modus fest, er konnte also nicht schneller als 60 km/h fahren. Es besserte auch nicht, als wir das Lenkrad wechselten. Dann folgte die Kollision mit Magnussen. Wir haben alle viel mehr von Monaco erwartet.»

Carlos sagt: «Heute hätte ich locker mein bestes Formel-1-Ergebnis herausfahren können, wenn ich mir anschaue, wie sich das Rennen später entwickelt hat. Wenn ich nur beim Stopp die Position nicht verloren hätte! Allerdings darf ich mit mir zufrieden sein: Ich bin zum ersten Mal in Monaco auf nasser Bahn gefahren, und so etwas Schwieriges habe ich in einem Formel-1-Renner noch nie erlebt.»

Daniil Kvyat meinte: «Ich glaube nicht an Glück, aber so langsam glaube ich an Unglück! Wieso trifft es immer und immer wieder mich? Es gab ein Problem mit der Software, daher kam ich nicht aus dem Tempobegrenzer raus. Wir konnten das System dann neu aufschalten, auf einmal lief der Wagen, aber da war ich schon um eine Runde hinten. Und dann kam die Sache mit Kevin, als wir beide nicht nachgeben wollten.»

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