Formel 1 2017: Toro Rosso rückt Red Bull Racing näher

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Toro Rosso-Teamchef Franz Tost zusammen mit seinen beiden Schützlingen Carlos Sainz und Daniil Kvyat

Toro Rosso-Teamchef Franz Tost zusammen mit seinen beiden Schützlingen Carlos Sainz und Daniil Kvyat

Das Toro Rosso-Team will 2017 wieder näher an das Schwesternteam Red Bull Racing heranrücken, wie Teamchef Franz Tost bestätigt. Die Red Bull-Nachwuchsschmiede ist im nächsten Jahr wieder mit Renault-Power unterwegs.

In den letzten Jahren musste sich das Toro Rosso-Team emanzipieren. Der Red Bull-Nachwuchsrennstall, der zu Beginn mit einem sehr ähnlichen Auto wie das Schwesternteam Red Bull Racing ausrückte, musste sich den verschärften Kundenteam-Regeln beugen und ein eigenes Auto bauen.

Doch mit der Rückkehr zu den Renault-Antriebseinheiten und angesichts der engen Kooperation zwischen Formel-1-Neueinsteiger Haas F1 und Gegner Ferrari wollen die Verantwortlichen in Faenza wieder näher an Red Bull Racing heranrücken und die Vorteile einer engen Zusammenarbeit nutzen.

Dies bestätigte Toro Rosso-Teamchef Franz Tost im Rahmen des GP-Wochenendes in Kanada. Der Österreicher erklärte: «Der Hauptgrund für unsere Rückkehr zu Renault liegt im Vorteil der Synergien, die wir nutzen können. Wir können praktisch die ganze Heckpartie übernehmen – das Getriebe, die Hydraulik und die Aufhängung. Das wird uns helfen, einen weiteren Fortschritt zu machen.»

Welche Fahrer dann in den beiden Rennern aus Faenza sitzen werden, wird erst zum Saisonende hin entschieden, verriet Tost weiter: «Ich weiss es jetzt noch nicht, aber bisher kann ich sagen, dass sich Daniil Kvyat vom plötzlichen Cockpit-Wechsel sehr schnell erholt hat und ich eine sehr gute zweite Saisonhälfte von ihm erwarte.»

Kvyat musste das Red Bull Racing-Team nach seinem Heimspiel in Russland zu Gunsten von Max Verstappen verlassen und sich mit dessen Toro Rosso-Cockpit begnügen. Der 22-Jährige aus Ufa kehrte damit in die Nachwuchsschmiede von Red Bull zurück, für die er schon 2014 eine ganze GP-Saison bestritten hat.

Den Kanada-GP wird der Rückkehrer mit einer Strafversetzung um drei Startplätze in Angriff nehmen müssen. Denn die Regelhüter brummten ihm diese Strafe für seine Monaco-Kollision mit Renault-Pilot Kevin Magnussen auf.

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