Christian Horner: «Ferrari ist unser Hauptgegner»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner: «Die Formel 1 ist ein Team-Sport»

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner: «Die Formel 1 ist ein Team-Sport»

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner weiss nach dem ersten Training, wer seinen Schützlingen im Ungarn-GP das Leben schwer machen wird. Er erklärt: «Mercedes ist die Messlatte, aber Ferrari ist unser Hauptgegner.»

Im ersten freien Training auf dem Hungaroring waren die beiden Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg eine Klasse für sich. Sebastian Vettel, der sich auf Position 3 als erster Verfolger der Mercedes-Fahrer einreihte, trennten stolze 1,644 sec von Hamiltons Bestzeit (1:21,347 min) – wobei der Ferrari-Fahrer seine schnellste Runde wie die silberne Konkurrenz auf der superweichen Reifenmischung drehte.

Erst hinter Vettel und dessen Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen reihten sich Daniel Ricciardo und Max Verstappen ein – wobei der Australier der Schnellere war. Die beiden Red Bull Racing-Piloten hatten ihre schnellen Runden allerdings auf der weichen Mischung absolviert. Dennoch gesteht Teamchef Christian Horner: «Gegen Ferrari könnte es eng werden.»

Vor laufender Kamera fügte der 42-jährige Brite offen an: «Unser Ziel ist es, gegen Ferrari zu bestehen. Mercedes ist und bleibt die Messlatte, aber an diesem Wochenende hier ist die Scuderia unser Hauptgegner.»

Horner wurde natürlich auch auf die weiter verschärften Funkregeln angesprochen – und fand klare Worte: «Ich finde das nicht gut und weiss auch gar nicht, was damit bezweckt werden soll. Klar, ich finde auch, dass wir keine Fahranweisungen geben sollen, etwa dass einer etwas früher Bremsen soll. Wir dürfen dem Piloten nicht sagen, wie er fahren soll – und das ist richtig. Aber wir haben an der Boxenmauer sehr viel mehr Daten über die Standfestigkeit und den Motor als die Piloten im Auto. Und solche Mitteilungen, dass es Probleme gibt, schaffen ja auch Spannung für den Zuschauer.»

Der Red Bull Racing-Teamchef ist sich deshalb sicher: «Das wird an der nächsten Sitzung der Strategiegruppe sicher ein Thema sein, wir werden das gemeinsam diskutieren. Denn es braucht doch den Dialog zwischen der Boxenmauer und dem Fahrer. Die Autos sind mittlerweile durch die technischen Regeln so kompliziert geworden, dass man sieben Leute braucht, um den Renner überhaupt zu starten. Wir konzentrieren uns also aufs Falsche, denn die Formel 1 ist ein Team-Sport und diese Restriktionen gehen zu weit.»

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