Sebastian Vettel (Ferrari) 6.: GP sollte besser sein

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

​Ferrari-Star Sebastian Vettel erklärt, wieso sein Rennstall in Hockenheim nur in Startreihe 3 steht: «Gut, wir sind weniger stark gewesen als erhofft. Aber im Rennen sollte es besser laufen.»

Die Ferrari-Fans haben es derzeit nicht leicht, die Vettel-Anhänger müssen noch mehr darben: Der schnellste Ferrari ist nun Fünfter, und der Pilot heisst Kimi Räikkönen.

Sebastian Vettel auf Erklärungssuche: «Ich weiss nicht, was los war. Es war irgendwie ein bisschen der Wurm drin, die Rundenzeit wollte dann einfach nicht kommen. Ich war sehr zufrieden mit der letzten Runde im Qualifying, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass viel mehr drin gewesen wäre. Doch wir haben uns generell schwer getan, mehr aus dem Auto zu holen. Was ein bisschen schade ist, denn gestern sah es auf einer Runde noch ganz okay aus. Heute morgen hatten wir noch das Gefühl, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben, aber heute Nachmittag bewahrheitete sich das leider nicht.»

«Ich hatte schon nach dem zweiten Qualifying-Teil das Gefühl, dass so viel mehr nicht drin gewesen ist, die Runde war nicht stark genug, gemessen an der Konkurrenz. Wir sind dann nochmals rausgefahren, ich hatte nicht das Gefühl, dass ich einen grossen Patzer hatte, aber ich hatte jetzt auch nicht den Eindruck, dass ich noch locker hätte viel schneller fahren können. Deswegen zeigte sich, dass wir heute nicht den Speed hatten, den wir wir normalerweise haben sollten, die Luft war irgendwie draussen.»

Der vierfache Weltmeister blickt nach vorne: «Jeder, der uns kennt, weiss, dass wir alles geben werden. Wir sind letztlich hier, um Rennen zu fahren, und ich glaube, die erste Runde ist immer eine Chance, in der zweiten Kurve kann alles schon vergessen sein, was heute passiert ist. Jetzt versuchen wir, aus der Situation das Beste zu machen.»

«Es gibt vieles, was wir nach diesem Training verstehen müssen. Das müssen wir mitnehmen. Klar konzentrieren wir uns ab einem gewissen Punkt nur noch auf den Renntag, aber zunächst gilt es zu verstehen, was im Qualifying nicht so funktioniert hat. Ich bin genug lang im Rennsport um zu wissen, dass man auch von Rang 6 vorrücken kann. Mercedes ist sehr stark, und wenn es normal läuft, dann wird es schwer, sie unter Druck zu setzen. Aber wer weiss.»

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