Sauber-Duo: Letzte Startreihe in Hockenheim

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Felipe Nasr: «Zwischendurch dachte ich, ganz ordentlich unterwegs zu sein, doch die Rundenzeit sagte etwas anderes»

Felipe Nasr: «Zwischendurch dachte ich, ganz ordentlich unterwegs zu sein, doch die Rundenzeit sagte etwas anderes»

Die Sauber-Piloten Felipe Nasr und Marcus Ericsson erwartet auf dem Hockenheimring ein schwieriges Rennen. Sie müssen den zwölften Formel-1-WM-Lauf des Jahres von der letzten Startreihe aus in Angriff nehmen.

Mit einer vorgezogenen Feier feiert das Sauber-Team heute, Samstag, im Fahrerlager den Schweizer Nationalfeiertag vom 1. August. Sportlich gibt es leider nichts zu feiern: Felipe Nasr und Marcus Ericsson müssen den zwölften WM-Lauf von der letzten Startreihe aus in Angriff nehmen, wobei Felipe Nasr die Schmach des letzten Platzes vermeiden konnte. Zum fünften Mal schaffte es der Brasilianer, seinen Teamkollegen Marcus Ericsson im Abschlusstraining hinter sich zu lassen.

Doch das ist auch kein Trost für den ehrgeizigen 23-Jährigen: «Das war für uns einmal mehr ein schwieriges Qualifying. Zwischendurch dachte ich, ganz ordentlich unterwegs zu sein, doch die Rundenzeit sagte etwas anderes. Ich habe alles gegeben, mehr ist momentan im Qualifying mit dem derzeitigen Paket nicht zu machen.»

Nasr macht sich trotzdem Mut: «Morgen steht uns nun ein Reifensatz mehr zur Verfügung, den wir hoffentlich zu unserem Vorteil nutzen können. Weil wir im Rennen meist besser unterwegs sind, bin ich zuversichtlich, dass ich einige Positionen weiter vorne ins Ziel kommen werde. Darum werde ich, wie immer, kämpfen.»

«Natürlich ist es enttäuschend, wenn man von der letzten Reihe aus in dieses Rennen starten muss», klagt Nasrs Teamkollege Ericsson. «Dabei sah es nach einem positiven Wochenende aus, als wir in den Trainings in die richtige Richtung gingen und mit dem neuen Heckflügel das erwartete Ergebnis erzielen konnten. Die Fahrzeug-Balance war in Ordnung. Doch insbesondere im Qualifying ist unsere Performance noch nicht gut genug. Das wird ein hartes Rennen, aus dem wir das Bestmögliche machen werden.»

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