Williams: Keine volle Mercedes-Power wegen Software

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Felipe Massa und Valtteri Bottas wurden von einem Software-Problem eingebremst

Felipe Massa und Valtteri Bottas wurden von einem Software-Problem eingebremst

Die Williams-Piloten konnten im Abschlusstraining zum Belgien-GP nicht die volle Mercedes-Power nutzen, weil ein Software-Fehler verhinderte, dass sie im Qualifying-Modus angreifen konnten.

Das Williams-Team erlebte auf dem Circuit de Spa-Francorchamps ein schwieriges Qualifying, denn ein Software-Fehler sorgte dafür, dass Valtteri Bottas und Felipe Massa nicht die volle Power ihrer Mercedes-Motoren nutzen konnten. Das Team hat ausgerechnet, dass die beiden Piloten mit rund 20 PS weniger auf Zeitenjagd gehen mussten, und vermutet, dass dies rund fünf Startplätze wert war.

Dennoch starten beide Fahrer aus den Top-Ten ins 13. WM-Rennen: Bottas darf vom achten Startplatz losfahren, Massa nimmt den GP von der zehnten Position in Angriff. Der Brasilianer hatte nur einen Satz der superweichen Reifen zur Verfügung, und leistete sich bei seinem einzigen schnellen Versuch einen Fehler: Er verbremste sich in der ersten Kurve, was ihm viel Zeit kostete.

«Im Q1 sorgte ein Software-Problem für Fehlzündungen, deshalb bekam ich keine saubere Runde zusammen. Das half natürlich nicht im Qualifying, und dann hatte ich auch nur einen Satz der superweichen Mischung für das Q3 übrig. Ich gab alles, doch dann blockierten meine Vorderräder in der ersten Kurve... Mal schauen, was im Rennen möglich ist, ich bin auf jeden Fall zufrieden mit dem Auto, der Fahrzeug-Balance und den Rundenzeiten im Qualifying.»

Und Bottas fügte an: «Das war ganz offensichtlich ein problematisches Abschlusstraining für uns. Angesichts des Software-Problems, das uns quälte, haben wir uns tapfer geschlagen. Es ist schade, denn sonst hätte es für einen Top-6-Startplatz gereicht. Aber letztlich zählt erst, was im Rennen passiert. Das Auto hat sich im Qualifying besser angefühlt als noch am Vortag. Das heisst, wir konnten uns bereits verbessern. Unser Renntempo sieht nicht schlecht aus, deshalb denke ich, dass wir ein starkes Rennen haben können.»

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