Deutsche hatten nichts zu bestellen

Von Rudi Hagen
Grasbahn
Fabriek: «Hatte Glück mit den Startplätzen»

Fabriek: «Hatte Glück mit den Startplätzen»

Drei Niederländer, zwei Briten und ein Holländer – sie alle qualifizierten sich am Pfingstmontag in Stadskanaal für das Grasbahn-EM-Finale am 30. August in Berghaupten.

Dazu kommt der Finne Kaj Laukkanen als Reservist. Die deutschen Teilnehmer Herbert Rudolph (Platz 9), Toni Kröger (11) und Marcel Dachs (13) fuhren auf der 550 Meter langen Naturbahn hinterher und schieden aus.

«Ich war zwar zum ersten Mal hier, aber nach dem Training dachte ich, ich bin schnell auf dieser Bahn», rätselte Peppi Rudolph nach Platz 5 im Hoffnungslauf B-Finale. «Bei mir hat es irgendwie vom Kopf her nicht gestimmt, aber man musste auch von aussen starten, um hier in der ersten Kurve vorne zu sein.»

Jannick de Jong (NL), der im ersten Lauf mit einem Motorplatzer vor eigenem Publikum Pech hatte, nutzte das B-Finale genauso gut wie Andrew Appleton (GB). Beide kamen auf diesem Wege doch noch ins Tagesfinale.

Dirk Fabriek (NL) liess sich den Sieg im Endlauf nicht nehmen. Nachdem der GP-Fahrer die ersten beiden Läufe nur als Zweiter hinter Richard Hall (GB) und de Jong beendet hatte, zog er danach voll durch. «Die Bahn war heute gut und superschnell, aber ich hatte auch Glück, dass ich dreimal von aussen starten konnte.»

Der auf seiner Heimbahn grandios fahrende Mark Stiekema (NL) attackierte Fabriek im Finale zwar, doch nach der ersten Runde war klar, dass Fabriek gewinnen würde. Stiekema freute sich trotzdem diebisch über Platz 2, de Jong wurde Dritter, Hall Fünfter.

Theo Pijper lag vor der letzten Kurve noch auf Rang 3, stürzte dann aber spektakulär. Appleton legte vorsichtshalber um und vergab damit eine bessere Platzierung als Rang 5.

Der Nordhastedter Toni Kröger war nach dem Renntag nicht unzufrieden: «Das war erst mein zweites Rennen in dieser Saison. Ich hatte mir zwar etwas mehr erhofft, aber der Gewinn des C-Finales ist auch in Ordnung.»

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