Zwei IDM-Titel sind bereits vor dem Finale vergeben

Von Esther Babel
IDM

Am nächsten Wochenende ist die IDM beim Finale in Hockenheim unterwegs. In allen Klassen sind die Meistertitel noch nicht vergeben. Zwei Titel sind allerdings schon weg. An die Hersteller BMW und KTM.

Stell dir vor, du wirst Meister und keiner merkt es. So oder so ähnlich lässt sich das Interesse an der Hersteller-Wertung der IDM deuten. Wahrscheinlich unbemerkt aber auf jeden Fall unkommentiert, sowohl von den IDM-Machern also auch von den finanziell an der IDM beteiligten Herstellern, sind die Markenmeisterschaften in der Klasse Superbike und der Klasse Supersport 300 bereits entschieden. Gewertet wurden pro Lauf und pro eingeschriebenem Hersteller die zwei besten Ergebnisse. Im besten Falle waren so also 25 Punkte vom Sieger plus 20 Punkte des Zweitplatzierten, macht 45 Zähler, zu holen.

Der Titel in der IDM Superbike ging wie schon im Vorjahr an BMW, mit 520 Punkten. Eifrigste Sammler waren da Ilya Mikhalchik und Bastien Mackels. Etwa die Hälfte der Punktezahl, nämlich 275, gingen an Yamaha. Stefan Kerschbaumer, Daniel Kartheininger und zuletzt Assen-Sieger Lorenzo Lanzi brachten diese Summe zusammen. Das Suzuki-Konto füllten zum Großteil Dominic Schmitter und Toni Finsterbusch mit 215 Zählern. Dahinter war nicht mehr viel los. Kawasaki erntete 91 Punkte, Honda 87 Punkte. Würde es auch nach dem Finale bei dieser Konstellation bleiben, wäre es die identische Reihenfolge wie im Vorjahr.

Doch der Kampf um die rote Laterne ist zwischen Honda und Kawasaki noch offen. Dieses Duell findet dann in Hockenheim in erster Linie zwischen Danny de Boer (Kawasaki) und Alex Polita (Honda) statt.

Der Titel in der IDM Supersport 300 geht mit KTM nach Österreich. Der Titel unter den Fahrern machen in Hockenheim der Deutsche Toni Erhard und der Niederländer Victor Steeman miteinander aus. Beide haben mit ihren KTM auch die meisten Punkte in der Markenmeisterschaft gesammelt, 413 Stück. Genau 200 Punkte dahinter waren die Yamaha-Piloten am Werk. Honda hat mit 145 Punkten den dritten Platz sicher. Genauso viele Punkte hat auch der Niederländer Dion Otten, einziger Honda-Pilot und damit auch Alleinsammler in der Markenwertung und Dritter in der Fahrerwertung. Aus deutscher Sicht hat Troy Beinlich für Kawaski auf dem vierten Platz der Markenwertung 67 der insgesamt 77 Punkte eingefahren.

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