Nico Thöni (BMW): «Können uns nur überraschen lassen»

Von Helmut Ohner
IDM
Es wird noch dauern bis Nico Thöni seiner racing4fun-BMW wieder die Sporen geben kann

Es wird noch dauern bis Nico Thöni seiner racing4fun-BMW wieder die Sporen geben kann

Nachdem derzeit keine Motorradrennen durchgeführt werden dürfen und auch Fußball spielen untersagt ist, hat sich der österreichische Superbike-Meister Nico Thöni ein Rennrad zugelegt, um sich fit zu halten.

Wegen der Coronavirus-Krise steht die österreichische Motorradmeisterschaft auf der Kippe. Die beiden ersten Veranstaltungen auf dem Slovakia Ring bzw. auf dem Red Bull Ring mussten bereits abgesagt werden. Wenn auch noch die Rennen Ende Juni auf dem Pannonia Ring nicht gefahren werden, ist zu befürchten, dass es 2020 keine Staatsmeister geben wird.

Auch wenn die Meisterschaft doch noch gerettet werden sollte, denkt der regierende Superbike-Meister Nico Thöni nicht daran, seinen Titel zu verteidigen. «Dadurch, dass das Teilnehmerfeld in den letzten Jahren immer kleiner geworden ist und die Meisterschaft nicht mehr im Rahmen der Alpe Adria Meisterschaft gefahren wird, hat sie für mich den Reiz verloren.»

Der frühere Red-Bull-Rookie sieht seine motorsportliche Zukunft in der Endurance-Weltmeisterschaft und im neu geschaffenen Pro Superstock Cup, der im Rahmen der IDM durchgeführt wird. «Nachdem ich mich mit meinem Unterstützer Chris Schmid beratschlagt habe, sind wir zur Überzeugung gekommen, dass dieser Cup sportlich und finanziell am meisten Sinn macht.»

«Für dieses Jahr wurde der Suzuki-Cup für andere Motorradmarken geöffnet und in Pro Superstock Cup umbenannt. Diese Klasse ist für mich interessant, weil mit Einheitsreifen gefahren wird. Ich werde mit der racing4fun-BMW S1000RR antreten, mit der ich im Vorjahr den Titel in der österreichischen Superbike-Meisterschaft gewinnen konnte.»

Wie seinen Rennfahrerkollegen macht sich der 24-jährige Zerspanungstechniker aus der Steiermark Sorgen, dass diese Saison überhaupt keine Rennen ausgetragen werden. «Wir können uns nur überraschen lassen, aber es schaut momentan nicht gut aus. Wenn wir Glück haben, dürfen wir vielleicht Ende August oder Anfang September wieder fahren.»

Bis dahin hält sich Thöni mit Radfahren fit. «Meine zweite Leidenschaft neben dem Motorradfahren ist ja der Fußball, aber auch da sind wir zur Untätigkeit verdammt. Jetzt habe ich mir neben meinem Mountainbike auch ein Rennrad zugelegt. Bis es endlich wieder losgeht, versuche ich damit meinen Fitnesslevel hochzuhalten.»

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