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Schleizer Dreieck: Nach IDM-Aus auch die IRRC 2026 gestrichen

Gute Nachrichten aus dem thüringischen Schleiz sind aktuell selten. Nach dem Abschied der IDM streicht der Veranstalter nun auch die IRRC und will sich für die Zukunft neu sortieren.

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Im Vorjahr hatte der IDM-Promoter von der Rennstrecke in Thüringen verabschiedet. Die FIM möchte über Kurz oder Lang Straßenkurse aus den internationalen Kalendern aussortieren. International agierende Fahrer erhalten keine Lizenz und damit keinen Versicherungsschutz mehr von ihren Föderationen. Der DMSB steht nach nach wie vor zu Schleiz. Doch die IDM-Macher wollen sich mit dem Nachfolge-Modell EuroMoto stärker international profilieren. Statt nach Schleiz hat man die Strecke im tschechischen Brünn in den Kalender 2026 aufgenommen.

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Die Betreibergesellschaft am Schleizer Dreieck und der veranstaltende Motorsport-Club versuchen sich nun, für die Zukunft neu aufzustellen. Doch bevor es besser wird, muss es oftmals erst noch schlimmer werden. Der MSC sagte nun die Ausrichtung der International Road Racing Championship IRRC ab.

Direkt aus Schleiz kommt die Erklärung

Als Resultat der unzähligen Gespräche in den vergangenen Monaten hinsichtlich der weiteren Durchführung von hochwertigen Prädikatsveranstaltungen am Schleizer Dreieck, hat sich der Vorstand des MSC Schleizer Dreieck e.V. im ADAC nun entschlossen, in der Saison 2026 keinen Lauf zur International Road Racing Championship IRRC durchzuführen. Wohlwissend, dass diese Absage die Organisatoren der Serie in der laufenden Saisonvorbereitung trifft, sieht sich der Verein durch die Entwicklungen der vergangenen Monate zu diesem schwierigen Schritt gezwungen.

Im Gegenzug werden beim 91. Int. Schleizer Dreieckrennen vom 12. bis 14. Juni 2026 neben der Internationalen Sidecar Trophy auch die German Twin Trophy, der HR-Cup sowie klassische Motorräder am Start stehen. Außerdem ist ein offenes Rennen für Supersport und Superbikes geplant. In diesem Rennen wird es für die Schnellsten auch attraktive Prämien für gute Platzierungen geben. Der Gedanke, ein solches Rennen mit Prämien anzubieten, richtet sich vor allem auch an ambitionierte Piloten aus anderen Serien, welche das Wochenende zu Trainings- und Testzwecken nutzen können, sowie an die vereinseigenen Clubfahrer, sich auf der Heimatstrecke ihren Fans und Sponsoren präsentieren zu können.

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«Das Jahr 2026 ist für uns als Verein und für das Schleizer Dreieck eine Art Übergangsjahr», erklären die Verantwortlichen des Clubs, «indem wir durch die späte Nichtberücksichtigung im IDM- jetzt EuroMoto-Kalender zunächst Gespräche mit Verbänden und Serien führen mussten, um den tatsächlichen Ist-Zustand herauszuarbeiten und Pläne für die Zukunft zu machen. Die jüngste Entscheidung fußt auf diesen Gesprächen und Vor-Ort-Terminen und soll den Grundstein für 2027 und die nächsten Jahre legen. Deshalb wurden auch die Entscheidungsträger verschiedener Gremien und Verbände informiert.»

«Gleichzeitig wird seitens der Stadt, der Betreibergesellschaft sowie uns als Verein an der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen für internationale Rennen in der Zukunft gearbeitet», so der Blick in die Zukunft. «Hier wurde mit allen beteiligten Grundstückseigentümern eine Einigung erzielt sowie Aufträge vergeben, so dass bei günstiger Witterung mit den Umbauarbeiten begonnen werden kann.»

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