IDM meets DTM: Neukirchner jagt Cindy aus Marzahn

Von Esther Babel
IDM
Neben den beiden Läufen zur IDM Superbike hatte Yamaha-Pilot Max Neukirchner am Lausitzring viel zu tun. Nebenbei entwickelte er sich zum Autogrammjäger.

Mit seiner Lebensgefährtin Stephanie hat es IDM Superbike-Pilot Max Neukirchner gut erwischt. Das hinderte den Yamaha-Mann aber nicht daran, nach seinem ersten Laufsieg auf dem Lausitzring in seiner Freizeit einer anderen Frau hinterher zu jagen.

Zum zweiten Mal stand die gemeinsame Veranstaltung von IDM und DTM auf dem Lausitzring an und es tummelten sich auch einige Promis in der Startaufstellung. Unter anderem betätigte sich Comedian Cindy aus Marzahn als Gridgirl. Anschliessend gab es für Max Neukirchner kein Halten mehr und statt wie den Rest des Tages selber Autogramme zu geben, wechselte er die Seiten und zog mit Unterstützung des Yamaha-Teamfotografen los.

Mit Erfolg. Pinkfarbenem Jogging-Anzug sei Dank war das Objekt der Begierde schnell gefunden. «Ja ich schau die gerne», meinte er nach erfolgreicher Foto-Session.

«Die ganze Veranstaltung war angenehmer als im Vorjahr», erläuterte er anschliessend, inzwischen wieder ganz Profi-Rennfahrer. «Vor allem auch, weil im Vergleich zum Vorjahr das Wetter durchgehalten hat. Der Zeitplan war auch besser.»

Vor allem für die IDM und ihre Fahrer betrachtet Neukirchner die gemeinsame Veranstaltung als Gewinn. «Für die Vermarktung der IDM bringt das sicher was», urteilt er. «Der Bekanntheitsgrad steigt und der eine oder anderen Auto-Fan macht sich jetzt bestimmt Gedanken, ob er nicht doch mal zu einem Motorradrennen gehen soll. Wir haben einfach mehr Überholmanöver zu bieten, als die Autos.»

Doch Neukirchner sieht auch, wie gross die Unterschiede zwischen der Auto- und der Motorradwelt sind. Vor allem an BMW, die bei der DTM neben Audi und Mercedes dabei sind, aber auch in der Zweirad-Szene engagiert sind, kann man das fest machen. «Da stampfen sie das BMW-Team in der Superbike-WM und beim Lausitzring steht mitten im Fahrerlager mit der BMW Hospitality wirklich ein Palast.»

Nicht nur bei Neukirchner erzeugten die gezeigten TV-Bilder Begeisterung. Über die Mattscheibe flimmerten die Bilder der ARD-Kameras und man bekam auch auf den Video-Leinwänden tolle Rennen zu sehen. «Das müssten wir bei jedem IDM-Lauf haben», fantasiert Neukirchner vor sich hin. «Da sieht man unsere Leistung wirklich.»

Einziger Kritikpunkt: Der viele Gummiabrieb auf der Strecke. «Schon am Samstag lag extrem viel Gummi auf der Strecke», berichtet er. «Und man stelle sich vor, es würde Sonntagabends regnen, wenn wir als letzte dran sind. Das stelle ich mir schwierig vor. Durch den vielen Gummi haben wir vor allem am Vorderrad unverhältnismässig viel mehr Grip, sodass wir uns da mit der Fahrwerkseinstellung anpassen müssen.»

«Aber die Idee der gemeinsamen Veranstaltung ist gut», fasst er zusammen. «Wenn es trocken ist, kann man das jederzeit gerne wiederholen.»

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