Andreas Gerlich: IDM Superbike? No risk no fun!

Von Esther Babel
Daniel Kartheininger (li.) mit Andreas Gerlich

Daniel Kartheininger (li.) mit Andreas Gerlich

Mit seinem Team BCC Heilbronn betreut Gerlich in dieser Saison Daniel Kartheininger. Genau weiß noch keiner so genau, was auf Teams und Piloten zukommt. Ein Reglement für die neue Klasse lässt noch auf sich warten.

Kennengelernt hatten sich Teambesitzer Andreas Gerlich und sein diesjähriger Pilot Daniel Kartheininger im vergangenen Jahr auf dem Lausitzring. Gerlich war dort mit seinem Team und dem Fahrer Toni Finsterbusch beim FIM Superstock 1000 Cup, seit diesem Jahr Superstock EM, am Start. Kartheininger war für das Team Kawasaki Schnock Motorex in der IDM Superstock 1000 unterwegs. In der kommenden Saison machen die beiden in der IDM nun gemeinsame Sache.

«Primär fahren wir die IDM», erklärt Gerlich, «bei ein, zwei Gaststarts in der Superstock 1000 EM wollen wir sehen, wie wir uns dort schlagen.» Bei den Kosten zwischen EM, die im Rahmen der europäischen Superbike-WM-Läufe dabei ist, und der IDM sieht Gerlach keinen großen Unterschied. «Sicherlich hat das Team bei der IDM weniger Reisekosten. Dafür sind es bei der IDM viel mehr Kilometer, die wir auf der Strecke fahren können. Mit den Trainings und den beiden Rennen ist das einiges.»

«Ausserdem kommen bei der IDM die Reifen ins Spiel», erklärt er weiter. «Bei der EM haben wir Einheitsreifen. Bei der IDM sind wir da frei, was uns bei der Fahrwerksabstimmung um einiges flexibler macht. Wenn wir mit dem IDM-Motorrad bei der EM mitfahren, müssen wir eben etwas zurückrüsten.» Wie genau das aussehen wird, weiß Gerlach wie alle anderen IDM-Teilnehmer noch nicht. Denn es fehlt bisher das passende Reglement für die neu angekündigte IDM-Klasse, die aus einer Mischung zwischen den Klassen Superbike und Superstock 1000 bestehen soll.

Das Team BCC hat sich inzwischen zwei neue Yamaha R1M zugelegt. Unsicherheit in der IDM-Planung hin oder her. «No risk, no fun», meint Gerlich, der auf das Zustandekommen der IDM hofft und der sich vorerst bis auf Gastauftritte nicht weiter in der Superstock EM engagieren wird. «Die EM ist fest in italienischer Hand», erklärt er beim Blick auf die EM-Teilnehmer-Liste. «Ausserdem richte ich mich auch nach dem, was meine Kunden kennen. Der Superstock 1000 Cup, jetzt die EM, ist bei uns hier weitestgehend unbekannt.»

Zurzeit sind das Team BCC und Daniel Kartheininger zu ersten Testfahrten in Spanien unterwegs.

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