Lucy Glöckner: Von IDM und EWC nach Colorado

Von Esther Babel
IDM Superbike

Die Superbike-Pilotin kommt ordentlich rum. Zwei Mal Top-Ten in der IDM, Platz 4 in der Superstock-Langstrecken-WM und obendrauf kommt jetzt eine Reise in die USA zum Pike Peaks Hill Climb in den Rocky Mountains.

Wenn schon denn schon, dachte sich Lucy Glöckner am vergangenen Wochenende und ging sowohl bei der IDM als auch bei der zeitgleich stattfindenden Langstrecken-Weltmeisterschaft an den Start. Und das wenige Wochen nach ihrer Schulterverletzung. Mit ihrer ZX-10R vom Team Kawasaki Schnock Motorex holte sie 14 Meisterschaftspunkte in der IDM Superbike.

«Lucy hat ihre Doppelbelastung sehr gut weggesteckt», versichert Techniker Roman Raschle. «Ihre Leistungen entsprechen dem, was wir momentan vom Material erwarten können. Mit dem 9. Platz können wir zufrieden sein.» Vor allem im zweiten Rennen, sie war von Platz 12 gestartet, kam es zu einer netten Verfolgungsjagd, bei der sie ihren Markenkollegen Mathieu Gines, Superstock-Langstrecken-Weltmeister 2014 und IDM Superstock-Sieger 2015, mächtig unter Druck setzte.

In der Langstrecken-WM verpasste Glöckner mit ihren Kollegen vom Team NRT48 den Pokal. «In der EWC waren wir als Team in Oschersleben Zuhause und haben uns einiges vorgenommen», berichtet sie «.Es lief auch alles nach Plan und wir waren stark genug für das Podium, aber die anderen Teams sind nun ja auch keine Nasenbohrer und wir sind dann nach acht Stunden leider wieder auf dem undankbaren vierten Platz reingekommen, womit wir aber dennoch sehr glücklich sind. Vielen lieben Dank gilt hier auch an alle Mechaniker und Helfer. Ohne diese großartige Arbeit ist dieser Erfolg nicht möglich.»

Mit ihrer eigenen Leistung in der IDM war Glöckner noch nicht ganz zufrieden, dafür umso mehr mit ihrer Mannschaft vom Team Kawasaki Schnock Motorex. «Ich musste meinem Team quasi blind vertrauen», schildert die Doppelstarterin, «da wir sehr wenig Zeit zusammen hatten, weil der Zeitplan sehr eng war. Sie haben einen sensationellen Job gemacht und das Motorrad so hingestellt, dass wir zwei Mal in die Top Ten fahren konnten.» Erschöpft aber glücklich trat Glöckner drei Wochen nach ihrer Schulterverletzung die Heimreise an.

Doch da wird sie nicht lange bleiben. Denn am Samstag hebt das Flugzeug Richtung USA ab. Colorado ist das Ziel der 27-Jährigen. «Ich fahre mit der BMW zur legendären Pikes Peak», verrät sie. «Ich freue mich sehr auf diese einmalige Wahnsinns-Erfahrung.»

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