Maximilian Weihe: In Zolder rausgekegelt von Nigon

Von Esther Babel
IDM Superbike
Am Ende landete der IDM Superbike-Pilot mit seiner MGM-Yamaha auf dem Hosenboden. Unverschuldet. Von Verletzungen blieb er verschont. Aber Punkte gab es auch keine.

Superbike-Neuling Maximilian Weihe vom Team MGM Performance konnte sich nach seinem guten Einstand auch im belgischen Zolder mit jeder Session deutlich steigern und gewann immer mehr Vertrauen zu Strecke und Maschine. Er qualifizierte sich für den elften Startplatz.

«Wir sind eigentlich mit einer positiven Einstellung angereist, denn ab dem ersten Training, waren die Probleme, die wir in Oschersleben hatten, bereits beseitigt und deshalb konnten wir uns von Training zu Training steigern», beschreibt er sein Wochenende. «Das war auch deutlich an den Zeiten zu sehen, dass ich mit jeder Session eine halbe bis eine Sekunde schneller geworden bin. Mit Startplatz 11 war ich erst einmal soweit zufrieden, weil der Rückstand zum Ersten lediglich bei 1,3 Sekunden lag und auf die erste Startreihe hat nur etwa eine halbe Sekunde gefehlt, daher war ich ganz zuversichtlich für das Rennen, dass wir wie in Oschersleben eine große Truppe vorn sein werden.»

Doch für Weihe endete das Rennen früher als geplant. Anschließend bekam er in seiner Box Besuch von Erwan Nigon, der Abbitte leiste musste. Denn nachdem Weihe seinen elften Platz in einer turbulenten ersten Runde behaupten konnte, war in der dritten Runde schon wieder Schluss mit lustig. «Ich wurde leider von Erwan von hinten abgeschossen», erklärte Weihe. «Er hatte mit Bremsproblemen zu kämpfen und war daher vor der Schikane vor Start-Ziel geradeaus geschossen. Damit hatte sich das Wochenende für mich leider schon erledigt, weil das zweite Rennen ja abgesagt wurde.» 



«Maximilian war super drauf», kommentiert Michael Galinski die Leistung seines Schützlings. «Er hat sich wirklich schön nach vorne gekämpft, wurde dann aber leider von Erwan Nigon abgeschossen. Das ist Racing, es kann passieren, aber leider gab es erneut Null Punkte. Unsere Strecken sollten jetzt kommen. Im Großen und Ganzen war es nicht das beste Rennwochenende für uns, aber wir blicken nach vorne.»

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