Andrea Locatelli (Yamaha) hat große Ziele für die Superbike-WM 2026
In den vergangenen zwei Superbike-Saisons war Andrea Locatelli bester Yamaha-Pilot. Das möchte der Italiener auch 2026 werden, und das wird auch von ihm erwartet.
Die Kräfteverhältnisse für die Superbike-WM 2026 lassen sich nach den bisherigen Wintertests kaum seriös einschätzen, zumal Ducati ein neues Modell der V4R einsetzt und das Weltmeisterteam ROKiT BMW mit neuen Fahrern antritt. Für Teams und Fahrer, bei denen sich nichts oder wenig ändert, kann das ein Vorteil sein.
Von den Top-5 der vergangenen Saison ist Andrea Locatelli der einzige, der mit demselben Team und Motorrad weitermacht. 2026 wird sogar seine bereits sechste Saison im Werksteam Pata Maxus und auf der Yamaha R1 sein. «Wir wissen, dass es nicht immer einfach wird – jedes Jahr arbeiten unsere Gegner hart und wir müssen darauf reagieren», sagte der 29-Jährige. «Ich arbeite schon seit langer Zeit mit Yamaha zusammen und kenne die R1 in- und auswendig – ihre Stärken und auch die Punkte, auf deren Verbesserung wir uns konzentrieren müssen, um einen weiteren Schritt nach vorn zu machen. Das Projekt wächst weiter, und es ist beeindruckend, dass Yamaha und das Team stets daran arbeiten, stärker zu werden und unser Potenzial auszuschöpfen.»
Bei den Wintertests in Jerez im November überraschte Neuzugang Xavi Vierge mit schnellen Rundenzeiten. Einen Teamkollegen auf Augenhöhe zu haben, ist für Locatelli ein Vorteil. «Wir werden uns gegenseitig antreiben, um das Paket zu optimieren und zu verbessern und auch uns selbst zu verbessern», betonte der 29-Jährige. «Es wird eine lange Saison mit vielen Chancen – das Ziel wird es sein, um Siege zu kämpfen und jedes Wochenende auf dem Podium zu stehen. Letztes Jahr waren wir knapp hinter dem dritten Platz in der Meisterschaft, daher kann das Ziel nur die Top 3 sein. Ich glaube an dieses Projekt, und wenn wir gut zusammenarbeiten und uns darauf konzentrieren, als Team und mit Yamaha unser Bestes zu geben, dann können wir es schaffen.»
«Yamaha erwartet herausragende Leistungen von Loka»
Pata Maxus-Teamchef Paul Denning
Die Erwartungshaltung von Yamaha ist riesig, lässt Teamchef Paul Denning durchblicken. «Ich würde unsere Stimmung vor dem ersten Rennwochenende als verhalten optimistisch beschreiben», meinte der Engländer. «Andrea ist als Superbike-Pilot von Yamaha eine Legende, und wir erwarten von ihm die ganze Saison über herausragende Leistungen. Er vereint nun Geschwindigkeit und Erfahrung mit einer aggressiven Herangehensweise in den ersten Runden jedes Rennens, wodurch Loka konstant mit den schnellsten Fahrern mithalten kann. Jedes Jahr hat sich sein Niveau gesteigert, und wir erwarten, dass sich dies 2026 wiederholt – er hat das dafür nötige Umfeld und Unterstützung.»
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