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Hannes Soomer (BMW): «Zuerst müssen wir Ducati schlagen»

Die Aufgabe des Teams Masteroil-alpha-Van Zon-BMW ist klar. In der Saison 2026 der neuformierten IDM-EuroMoto muss der Superbike-Titel her. Dafür müssen Soomer und Co an Lukas Tulovic vorbei.

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Seine ersten Testkilometer 2026 hat Hannes Soomer im spanischen Jerez bereits hinter sich gebracht. Im Vorfeld war bei dem BMW-Piloten aus Estland allerdings mal wieder reichlich Sitzfleisch nötig. «Erst sind wir sechs Stunden bis zur Fähre gefahren», beschreibt er seine Reiseroute. «Von da aus ging es dann 22 Stunden Richtung Travemünde. Von dort sind wir dann nach Belgien zum Team gefahren. Naja, und von da aus dann eben nach Jerez.»

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Schaut man bei Google-Maps nach, braucht man von Travemünde, da hatten Soomer und seine Mini-Mannschaft schon 28 Stunden auf dem Buckel, für die knapp 700 Kilometer zu Teamchef Werner Daemen nochmals acht Stunden. Von dort ging die Reise weiter. Schlappe 2100 Kilometer in den Süden Spaniens. Dort tobte sich Hannes Soomer dann bei einem dreitägigen Test ordentlich aus.

«Ich hatte mir beim Team ein Test-Motorrad geholt», erklärt Soomer. «Es war ein Stock-Bike aus dem letzten Jahr, mit dem Steven Odendaal unterweg gewesen war. Der Unterschied zu meinem IDM-Bike war jetzt nicht so groß.» Für Soomer war es nach dem IDM-Finale im September 2025 das erste Mal, dass er wieder auf einem Superbike saß. «Das war auf jeden Fall schon mal besser als im letzten Winter», so der Este. «Da musste ich nämlich eine Verletzung auskurieren. In diesem Winter bin ich dagegen schon viel Supermoto und Enduro gefahren.»

Am ersten Testtag in Jerez postete Soomer noch stolz die Ergebnisliste, auf der er auf Platz 1 auftauchte. Am Ende wurde es Rang 2. «Die Jungs von YART waren schneller», gibt er zu. «Ich glaube, Karel Hanika ist die Zeit gefahren.» Ein Wiedersehen gab es mit seinem ehemaligen Teamkollegen Tati Mercado, der seit diesem Jahr für YART in der Langstrecken-WM antreten wird.

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Den größten Brocken im Kampf um den IDM-EuroMoto-Titel hat Soomer mit Markus Reiterberger, der nach längerer Abstinenz in die Serie zurückkehrt, gleich in der eigenen Box stehen. «Er ist schnell», so die nüchterne Analyse des Esten. «Ich kenne ihn gut aus unserer gemeinsamen Zeit in der EWC. Aber es war mit Mercado als Teamkollege auch nicht leicht, an dem vorbeizukommen.» Doch Soomers Augenmerk liegt nicht so sehr auf seinem Teamkollegen als auf Ducati-Pilot Lucas Tulovic, der im Vorjahr den Titel geholt hat und diesen nun verteidigen möchte.

«Unser erster Job wird sein», fasst Soomer die Lage zusammen, «dass wir an der Ducati vorbeikommen müssen. Wenn wir dann vorne sind, können wir die Sache mit dem Titel gern zwischen Markus und mir ausmachen.» Ein weiterer Test in Spanien steht an, bevor es im Februar wieder etwas ruhiger wird. Im März wird dann die Schlagzahl ordentlich erhöht, dann auch mit der neu aufgebauten BMW für das Jahr 2026.

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