GERT56: «Wir trauern um unseren Teamchef KW» - Karsten Wolf ist tot
Karsten Wolf gehörte sicherlich zu einem der leidenschaftlichsten Teamchefs im Fahrerlager der IDM-EuroMoto. Jetzt verstarb der rührige Teamboss viel zu früh.
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Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Karsten Wolf noch den Deal mit dem ehemaligen WM-Piloten Marcel Schrötter eingetütet. Gemeinsam mit den Piloten Toni Finsterbusch und Jan-Ole Jähnig soll es 2026 für Schrötter mit dem BMW-Team in Richtung Titel gehen.
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Am Samstagabend, den 17.1.2026 hatte das Team GERT56 die traurige Aufgabe, den viel zu frühen Tod ihres Teamchefs Karsten KW Wolf zu verkünden. Wolf starb im Alter von 61 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Die Stellungnahme des Teams «Neben seinen herausragenden Leistungen als Teamchef werden wir KW vor allem als die großartige, einzigartige Persönlichkeit in Erinnerung behalten, die er war - und die für immer einen festen Platz in unseren Herzen haben wird. Jedes einzelne Teammitglied ist ihm zutiefst dankbar für seinen unermüdlichen Einsatz, durch den er jedem von uns die Möglichkeit gegeben hat, viele unvergessliche Jahre auf und neben der Rennstrecke gemeinsam mit ihm zu erleben.
Karsten hat es stets geschafft, dass GERT56 weit mehr ist als nur ein Rennteam - es ist eine Familie. Zu seinen größten sportlichen Erfolgen zählen der Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans sowie beim Bol d‘Or. Diese Meilensteine werden untrennbar mit seinem Namen verbunden werden.
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Wir werden ihn niemals vergessen und ihn für immer in unseren Herzen tragen.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Im Namen des gesamten Teams GERT56 sprechen wir seiner Familie sowie all seinen Freunden unser tief empfundenes Beileid aus. Wir trauern mit allen, die ihn geliebt und geschätzt haben. In Absprache mit KW und ganz in seinem Sinne wird das Team GERT56 von Ronny Schlieder, Holger Homfeldt, Toni Finsterbusch und Johannes Bornemann weitergeführt. Wie geplant wird GERT56 in der EuroMoto SBK mit Toni Finsterbusch, Jan-Ole Jähnig und Marcel Schrötter an den Start gehen. In diesem Sinne - und ganz nach seinen Worten: ‚Aufgegeben werden Briefe und keine Rennen.‘
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Aufgegeben werden Briefe und keine RennenKarsten Wolf
Ich selbst durfte KW als eine nie endende Quelle von Geschichten und Informationen kennenlernen, der sich immer Zeit nahm und unverblümt Rede und Antwort stand. Für das IDM-Fahrerlager ist der Tod des stets gut gelaunte Teamchef, der sich immer voller Leidenschaft für den Sport einsetzte und dabei auch vor hohen Tieren nicht haltmachte, ein herber Verlust. Auch die SPEEDWEEK.com-Redaktion möchte der Familie und den Freunden sowie dem Team von KW ihr herzliches Beileid aussprechen.
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