Bühn hadert erst mit dem Wetter, dann mit Gasgriff

Von Michael Sonnick
Jan Bühn

Jan Bühn

In der IDM Superbike ging es für den Rückkehrer aus der FIM Superstock 1000 EM in Most von ganz hinten los. Wetterpoker ging nicht auf. Lauf 2 vermiest ihm eine Sensor ein besseres Ergebnis.

IDM-Superbike-Pilot Jan Bühn aus dem badischen Kronau kam bei der sechsten Veranstaltung der Internationalen Deutschen Motorradstraßenmeisterschaft (IDM) auf der Rennstrecke in Most/Tschechien am vergangenen Wochenende gleich gut zurecht und belegte in den freien Trainings am Freitag die Plätze 2, 3 und 6. Am Samstag schätzte der 28-jährige Badener beim ersten Zeittraining allerdings das Wetter falsch ein. «Bei den freien Trainings lief es gleich ganz gut, obwohl ich mit der BMW noch nie in Most gefahren bin», erklärt er. «Am Samstagmorgen hatte ich mich bei den gemischten Wetter-Verhältnissen nicht so wohl gefühlt. Ich bin dann an die Box gefahren und wollte auf einen neuen Hinterreifen wechseln und in dem Moment fing es wieder stärker an zu regnen. Dadurch konnte ich meine Zeit nicht mehr verbessern. Da es im zweiten Training dann noch stärker regnete, musste ich dadurch vom 18. Startplatz von hinten starten.»

Im ersten Rennen am Sonntag konnte Jan Bühn gleich beim Start ein paar Plätze gut machen und sich dann Stück für Stück nach vorne kämpfen. Am Ende belegte er den sechsten Rang mit 23,973 Sekunden Rückstand auf den Sieger Ilya Mikhalchik (Ukraine/BMW). Im zweiten Lauf ging Jan Bühn aufgrund der umgekehrten Startreihenfolge als Dritter aus der ersten Startreihe in das 16 Runden Rennen auf dem 4,212 km langen Autodrom in Most. Der BMW-Pilot hatte erneut einen guten Start und lag auf der dritten Position, als der elektronische Gagriffsensor streikte.

«Ich lag auf dem dritten Platz als der Gasgriffsensor streikte und ich ohne Vorwarnung kein Gas mehr geben konnte», so Bühn. «Ich habe dann die Zündung ausgeschaltet und wieder einen Neustart gemacht, aber nach einer halben Runde ging das Motorrad wieder aus. Schade, ich hätte im zweiten Lauf auf das Podium fahren können. Dies wäre auch im ersten Rennen möglich gewesen, wenn ich wegen des Regens nicht ganz hinten gestanden wäre. Es war ein turbulentes Wochenende mit Auf und Ab.»

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