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Im Mini maxi: De Mevius/Baumel im X-raid-Mini gewinnen erste Dakar-Etappe

Große Überraschung bei der Dakar: Auf der ersten 518 Kilometer langen Etappe triumphierten Guillaume de Mevius und Mathieu Baumel im deutschen X-raid-Mini.

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„Einen Etappensieg zu holen ist immer eine gute Sache, indes war das heute eigentlich nicht unser Ziel. Trotzdem ist es ein positives Zeichen, denn eigentlich glaubten wir nicht den Speed zu beisitzen um die Etappe zu gewinnen", kommentierte de Mevius.

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Der Wehrmutstropfen für das belgisch-französische Duo: Es muss morgen auf der zweiten Etappe als erstes Team das Rennen als Spurenleger eröffnen, was die Topfavoriten aus taktischen Gründen unbedingt vermeiden wollten.

Für Mathieu Baumel stellt der Erfolg auf der Sonntagsetappe schon den zweite Sieg an der diesjährigen Dakar da. Weniger als ein Jahr nach der Amputation seines rechten Beins nach einem schweren Verkehrsunfall ist die Teilnahme für den 48-jährigen Navigator eine Erfolg an sich. Der Auftakterfolg macht die Mini-Piloten zu den ersten Führenden der Dakar 2026 im Auto, ist aber auch mit einem Wehrmutstropfen für das belgisch-französische Duo verknüpft: Es muss morgen auf der zweiten Etappe als erstes Team das Rennen als Spurenleger eröffnen, was die Topfavoriten aus taktischen Gründen unbedingt vermeiden wollten. Sie müssen den Weg für das Feld auf einer Sonderprüfung ebnen, deren erster Teil besonders steinig und tückisch ist.

Hinter den Tagessiegern platzierten sich mit einem Rückstand von 40 Sekunden die Dacia-Piloten Nasser Al-Attiyah/Fabian Lurquin. Al-Attiyah gab zu Protokoll: „Wir hatten ein gutes Tempo und hätten noch mehr pushen können, sind dann aber vorsichtiger gefahren um keine Reifenschäden zu riskieren“.

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Hinter den beiden Führenden konnte Ford gleich fünf seiner Raptor-Ulitmate-Boliden in den Top 10 klassieren. Der Privatier Martin Prokop (Jipocar) führt die Ford-Armada auf Platz drei vor dem gestrigen Prologsieger Mattias Ekström (4.) an. Ex-DTM-Pilot Ekström hatte die Etappe stark begonnen, führte nach 70 Kilometer und lag bei Halbzeit etwa eine Minute vor de Mevius. Im Schlussabschnitt verlor der Schwede viel Zeit und bekam obendrein wegen Tempoüberschreitung Speeding eine Zehn-Sekunden-Penalty aufgebrummt.

Der vierfache Dakar-Gewinner Sieger Carlos Sainz (6.), der zweifache Sieger Nani Roma (8.) sowie der Fünften der Dakar-Ausgabe 2025, Mitch Guthrie (9.) stellten weiter das gute Gesamtergebnis von Ford sicher.

Die Top 10 wurde von Sebastien Loeb (Dacia, 10. Platz) vervollständigt, der im Ziel sich zufrieden zeigte. Der Elsässer wollte die Etappe nicht gewinnen, da er befürchtete, am Montag bei der zweiten Wertungsprüfung von vorne starten zu müssen.

Bei der Zielankunft meinte der Elsässer, dass ein heute ein 7. oder 8. Platz ideal gewesen wäre. Der neunfache Rallye-Weltmeister zeigte sich auf den heutigen 400 Wertungskilometern von Yanbu nach Alula in guter Form. Allerdings hatte er sich auch Tag mehrere Reifenschäden eingefangen, die jedoch keine größeren Folgen hatten.

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Am Montag startet Sebastien Loeb direkt vor seinem neuen Sandrider-Teamkollegen und Rallye-Raid-Weltmeister Lucas Moraes, der den 11. Platz des Tages belegte. Equipekammeradin Cristina Gutierrez fuhr auf die 15. Position.

Für die offiziellen Toyota-Hilux-Piloten verlief der Tag eher unauffällig. Der erste von ihnen, Toby Price, verlor 6:09 Minuten (16. Platz) und lag damit vor seinen Teamkollegen Henk Lategan (17. Platz, +7:22) und Seth Quintero mit Beifahrer Dennis Zenz (18. Platz, +7:18). Quintero hatte sich eine Zwei-Minuten-Strafe eingehandelt.

Für Lategan sah der Tag bereits von Anfang an aufgrund seiner Position als vorausfahrender Pfadfinder schwierig aus, was eine Folge des wegen eines Reifenschadens verpassten Prologs war.

Die Vorjahressieger Yazeed Al-Rajhi Timo Gottschalk starteten mit viel Pech in die heute erst richtig begonnene Dakar - sie verloren fast eine halbe Stunde Zeit. Der Rückstand setzt sich aus einer 16-Minuten-Strafe und zwei frühen Reifenschäden zusammen. Die Toyota-Overdrive-Piloten waren im Rennverlauf an einer unübersichtlichen Stelle falsch abgebogen. Sie mussten aus einem kleinen Canyon erst wieder umkehren, was dann an der übernächsten Wegmarke zu einer Strafe führte. Auch zwei Reifenschäden bremsten die Pechvögel zusätzlich ein.

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In der Stock-Klasse der seriennahen Autos holte sich Roka Baciuska im Defender den Tagessieg vor den beiden Toyota-Piloten Ronald Basso und Akira Miura. Stephane Peterhansel und Sara Price (beide Defender) belegten die Positionen vier und fünf.

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