Damian Cudlin: «Ich will zurückkommen»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Mit grossen Erwartungen war der Australier mit der Yamaha R1M in die IDM Superbike Saison 2015 gestartet. Ganz erfüllt haben sich Cudlins Wünsche nicht und er ist wieder auf Jobsuche.

«Eigentlich habe ich nicht wirklich viel zu sagen», erklärt Damian Cudlin. Nach seinem Kurztrip von Australien zum IDM-Finale an den Hockenheimring, ist der IDM Superbike-Pilot inzwischen wieder heil in seiner Heimat am anderen Ende der Welt angekommen. Dort warteten seine Frau Amy und das noch taufrische Baby Chase auf ihn.

In Sachen Saison 2016 kann Cudlin noch nicht mit interessanten Neuigkeiten aufwarten. Sein Vertrag mit dem Team Yamaha MGM endete inzwischen und eine Verlängerung ist derzeit nicht in Sicht. Schwierig war auch das letzte IDM Wochenende, bei dem Cudlin im ersten Rennen gestürzt war und beim zweiten Rennen durch einen nach dem Sturz defekten Kabelbaum nur wenige Runden weit kam.

Nach dem Ungarn-Crash Anfang Juli, bei dem die Rotatoren-Manschette seiner Schulter zu Bruch gegangen war, hatte Cudlin wochenlang eisern auf das Comeback hingearbeitet. Auf dem Motorrad selbst machte die Schulter in Hockenheim dann auch keine Probleme. Umso enttäuschender die Nullnummer in den beiden Rennen.

Gespräche mit Yamaha Motor Deutschland über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gab es laut Cudlin bis Anfang Oktober nicht. «Auch die Richtung, in die es gehen soll, ist für mich nicht klar», meint der Australier. «Max Neukirchner ist fix und ich nicht. Das ist das einzige was ich weiss.» Mit grossen Erwartungen an die neue Yamaha R1M und an sich selbst war Cudlin in die IDM Superbike Saison 2015 gestartet. Ganz erfüllen konnte er diese Erwartungen nicht.

«Es sollte in Richtung Titel gehen», gibt er zu. «Das hat nicht so ganz funktioniert. Die Elektronik war mein persönlich größtes Thema. Manchmal habe ich mich nicht wirklich als der wahre Boss auf dem Motorrad gefühlt. Vielleicht war ich auch zu old-school-mässig unterwegs. Auf jeden Fall konnte ich die Möglichkeiten nicht voll ausnutzen.»

«Dann kam der Unfall», erzählt er weiter. «Zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Es war schlicht ein Desaster. Aber auch das ist Racing. Ich will zurückkommen und zeigen, dass ich es hundertprozentig kann.»

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