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Jorge Prado (KTM) nach erstem Podiumserfolg: «Ich will noch viel lernen»
Der erste Podiumserfolg für Red Bull KTM-Werksfahrer Jorge Prado schien wie ein Befreiungsschlag, denn er wirkte auf dem neuen Bike wie ausgewechselt. Dennoch will Prado auf dem Boden bleiben.
US-Supercross
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Schon sein Sieg im Vorlauf, in dem er den späteren Sieger Eli Tomac hinter sich lassen konnte, war ein erster Paukenschlag. Die natürliche Eleganz, die seinen Fahrstil ausmacht, war zurückgekehrt. Prado wirkte beim Saisonauftakt der US Supercross-Meisterschaften wie der Typ, den man aus seinen WM-Zeiten kannte. «Natürlich will ich immer das Beste geben», erklärte er nach dem Rennen in der Pressekonferenz. «Ich wusste, dass die Saisonvorbereitung gut war, aber ich bin immer noch neu im Supercross. Der Sieg im Vorlauf war schon einmal großartig, aber das war ein kürzeres Rennen und es gibt nochmal einen riesigen Unterschied zum Finale. Ich wollte auch keine verrückten Sachen anstellen und einfach nur eine gute Pace vorlegen. Heute ist ein besonderer Tag, denn ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass es mit einem Podium so schnell gehen würde, aber es zeigt, dass sich harte Arbeit am Ende immer auszahlt. Ich arbeite hart. Auch im vergangenen Jahr habe ich immer hart an mir gearbeitet. Ich weiß es selbst nicht genau, wie ich es hier aufs Podium geschafft habe, aber es fühlt sich nach der schwierigen Saison 2025 wirklich gut an. Das Jahr so zu beginnen, ist großartig.»
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Racer durch und durch Prado zeigte in Anaheim, dass er nach wie vor ein erstklassiger Racer ist: «Auf der Teststrecke war ich schon gut, aber ich war mir nicht sicher, ob ich diesen Speed auch auf ein Rennen übertragen kann. Ehrlich gesagt hat mir diese Strecke sogar besser gefallen als unsere Trainingsstrecke. Aus irgendeinem Grunde kann ich im Rennen mein Potenzial noch besser ausschöpfen als im Training. Natürlich will ich gewinnen, sobald ich hinter dem Startgatter stehe, aber ich bin auch realistisch. Mein Ziel war es, das Finale mit einem guten Ergebnis zu beenden und Erfahrungen zu sammeln. Aber es war nur das erste Rennen. Ich werde jetzt trotzdem mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Ich weiß, dass ich noch viel lernen muss. Schon in der kommenden Woche haben wir eine ganz andere Strecke und die Karten werden neu gemischt.» Die Basis seines Erfolgs ist seine gute Physis, die ihn auch mental stärkt. «Ich bin gut durch das Rennen gekommen, aber ich hätte am Ende durchaus noch etwas zulegen können. Ich denke, mein Fitness-Level hat mich gut durch das Rennen gebracht.»
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Markenwechsel Natürlich wurde Prado auch auf seinen Wechsel von Kawasaki zu KTM angesprochen: «Erstens bin ich mit KTM aufgewachsen, aber in diesem Jahr hatte ich auch viel mehr Zeit zur Vorbereitung als im vergangenen Jahr. Ich fühlte mich einfach sicher auf dem Bike und kannte jede seiner Reaktionen. Und wenn du dich sicher fühlst, hast du auch Vertrauen. Aber klar ist, dass die KTM ein gutes Bike für mich ist. Ich verstehe das Motorrad wirklich gut und das ergibt eine gute Kombination.»
Der einzige Wermutstropfen war die nicht bestandene Lautstärkemessung nach dem Rennen, was ihn 3 Punkte Abzug kostete, aber die Saison ist noch lang.
450 Ergebnis Anaheim 1:
  1. Eli Tomac (USA), KTM
  2. Ken Roczen (D), Suzuki
  3. Jorge Prado (E), KTM
  4. Hunter Lawrence (AUS), Honda
  5. Jason Anderson (USA), Suzuki
  6. Justin Cooper (USA), Yamaha
  7. Cooper Webb (USA), Yamaha)
  8. Chase Sexton (USA), Kawasaki
  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati
  10. Aaron Plessinger (USA), KTM
Meisterschaftsstand nach Runde 1 von 17:
  1. Eli Tomac (USA), KTM, 25
  2. Ken Roczen (D), Suzuki, 22, (-3)
  3. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 18, (-7)
  4. Jorge Prado (E), KTM, 17, (-8)
  5. Jason Anderson (USA), Suzuki, 17, (-8)
  6. Justin Cooper (USA), Yamaha, 16, (-9)
  7. Cooper Webb (USA), Yamaha, 15, (-10)
  8. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 14, (-11)
  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 13, (-12)
  10. Aaron Plessinger (USA), KTM, 12, (-13)
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