Ken Roczen (Suzuki) über Rang 2 beim Auftakt der Supercross-WM in Anaheim
Mit seinem Sieg im zweiten Vorlauf zeigte Ken Roczen (Suzuki), dass er sich auf der Strecke im Angel Stadium wohlfühlte. Im Finale von Anaheim 1 blieb er bis zum Ende in Schlagdistanz zu Sieger Tomac.
Nach den heftigen Abflügen von Malcolm Stewart (Husqvarna) und Justin Barcia (Ducati) in der ersten Runde des 450er Finales von Anaheim und dem Rennabbruch mit roter Flagge mussten die Fahrer direkt an der Unfallstelle vorbei, wo beide Piloten medizinisch versorgt werden mussten. «Das sah wirklich nicht gut aus und ich hoffe, die beiden sind okay», erklärte Ken Roczen nach dem Rennen. Ken hatte zuvor den zweiten Vorlauf vor Hunter Lawrence (Honda) gewonnen und rangierte nach dem Start zum Finale erneut in der Spitzengruppe. «Ich befand mich in einer guten Ausgangsposition. Deshalb war ich etwas enttäuscht, als das Rennen wieder abgebrochen wurde.»
Roczens explosiver Move
Nach dem Neustart gelang dem Thüringer jedoch erneut ein guter Start. Er rangierte zunächst auf dem 4. Platz, setzte sich gegen Hunter Lawrence und später mit einem explosiven Move im Bereich einer Rhythmussektion gegen Jorge Prado (KTM) durch und rangierte auf Platz 2. Tomac und Roczen fuhren danach in ihrer eigenen Liga und setzten sich am Ende um mehr als 20 Sekunden vom Rest des Feldes ab.
Auf seinem Bike fühlt sich Roczen weiterhin pudelwohl: «Ich habe viel Vertrauen in mein Motorrad und ich kann mich auf meine Rennen konzentrieren. Es gab nur einen schmalen Grad, auf dem man sich heute auf dieser Strecke bewegen konnte. Der kleinste Fehler wurde bestraft.»
Die Suzuki kaum verändert
Dass Roczen mit der Suzuki bestens zurechtkommt, hat er zuletzt auch bei der Supercross-WM gezeigt. Auf die Frage, an welchen Stellen die Suzuki weiterentwickelt worden ist, sagte er: «Seit Daytona [Anm.: Das war am 1. März 2025] habe ich am Motorrad keinen Klick mehr verändert. Wenn man ein gut funktionierendes System wieder anrührt, kann man sich an anderer Stelle Probleme einhandeln.»
Schwachstelle Whoopi
Nach etwaigen Schwachstellen gefragt, erklärte der Thüringer: «Heute waren es tatsächlich die Whoops. Speziell die ersten Hügel waren sehr unterschiedlich. Ich habe den Triple am Ende der Whoops oft nicht am Stück überspringen können, weil ich zu viel Schwung verlor. Eli konnte mir dort immer etwas Zeit abnehmen. Ich muss mir aber erst das Rennen anschauen, um es genau zu analysieren.»
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