IDM Sidecar: Hock/Becker zum Zweiten!

Von Andreas Gemeinhardt
IDM Seitenwagen
Kurt Hock und Enrico Becker Doppelsieg in der Lausitz

Kurt Hock und Enrico Becker Doppelsieg in der Lausitz

Nach ihrem Sieg im IDM-Sidecar-Sprint holten sich Kurt Hock und Enrico Becker auf dem Lausitzring auch im Hauptrennen die volle Punktzahl.

Bereits im Qualifying der IDM Sidecar auf dem Lausitzring dominierten die Titelfavoriten Kurt Hock/Enrico Becker vor André Kretzer/Jens Lehnertz (D/D), Mike Roscher/Uwe Neubert (D/D) und Peter Schröder/Manuel Hirschi (CH/CH). Im Sprint über sechs Runden bauten Hock/Becker ihren Vorsprung bis ins Ziel auf knapp neun Sekunden auf Roscher/Neubert und Schröder/Hirschi aus.

Die Startaufstellung für das Hauptrennen am Sonntag ergab sich aus dem Zieleinlauf des Sprints, doch nur noch zehn Gespanne fanden sich zum letzten Rennen des Tages auf der Start- und Zielgeraden des Lausitzrings ein. Hock/Becker zogen vorne unbehelligt ihre Bahn und bauten mit dem zweiten Sieg an diesem Wochenende ihre Gesamtführung in der IDM-Sidecar aus.

«Das war ausnahmsweise mal ein guter Start von mir», grinste Hock anschließend. «An den Rest erinnere ich mich nicht mehr.» Sein Beifahrer Enrico Becker meinte: «Stimmt! Ich war auch ein wenig überrascht, wie zügig das diesmal vorwärts ging.»

Spannend bis zum Schluss blieb das Duell um den zweiten Platz. Kretzer/Lehnertz behaupteten sich lange vor Roscher/Neubert, doch diese fanden einen Weg vorbei und verteidigten diese Position bis zur letzten Runde. Kretzer/Lehnertz setzten alles auf eine Karte und verwiesen Roscher/Neubert noch auf den dritten Rang. Schröder/Hirschi aus der Schweiz holten sich den vierten Platz.

«Das war ein harter Kampf», bestätigte Kretzer. «Der Lausitzring ist ein sehr anspruchsvoller Kurs. Wir hatten leichte Probleme mit der Bremse. Nachdem uns Roscher/Neubert überholt hatte, konnten wir in der letzten Kurve noch einmal kontern und uns den zweiten Platz zurückerobern.»

Mike Roscher und Uwe Neubert plagten sich am gesamten Wochenende mit Erkältungen herum. «Den Start habe ich völlig verschlafen», erklärte Roscher. «ich bin halt ein alter Mann. Das Rennen ging sehr an die Substanz. Wir beide waren gesundheitlich doch sehr angeschlagen und müssen uns jetzt erst einmal auskurieren. Das war schon hart.»

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