24h Daytona: Was erwartet uns in der GTD-Klasse?

Von Oliver Müller
IMSA

Mit 23 Wagen der Marken Acura, Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Lexus, Mercedes-AMG und Porsche ist die GTD-Kategorie die quantitativ stärkste bei den 24 Stunden von Daytona. Doch was hat das Feld im Detail zu bieten?

Am nächsten Wochenende (26./27. Januar) startet die amerikanische IMSA-Serie bei den 24 Stunden von Daytona in die Saison 2019. Natürlich werden die Augen der Welt hauptsächlich auf den Prototypen und den GTLM-Boliden liegen. Doch auch die GTD-Klasse wird wieder richtig guten Motorsport bieten. Beim Namen sollte keine Verwirrung entstehen. Das D in der Klassenbezeichnung steht einzig und allein für Daytona. Letzten Endes treten in der GTD-Kategorie ausschließlich GT3-Fahrzeuge an, wie sie beispielsweise aus dem ADAC GT Masters bekannt sind. Insgesamt 23 dieser Renner wurden für die 24h in Daytona eingeschrieben. Mit Acura, BMW, Ferrari, Lamborghini, Lexus, Mercedes-AMG und Porsche sind acht Marken am Start.

Das größte Kontingent stellt wieder einmal Lamborghini mit fünf Huracán GT3. Sicherlich zu beachten gilt es das aus Europa bekannte GRT Grasser Racing Team mit Rolf Ineichen, Mirko Bortolotti, Christian Engelhart und Rik Breukers. Die Mannschaft aus Österreich hatte bereits 2018 den Klassensieg in Daytona eingefahren. Aber auch Paul Miller Racing mit Bryan Sellers, Ryan Hardwick, Corey Lewis und Werksfahrer Andrea Caldarelli darf in keinster Weise unterschätzt werden. Das italienische Team EbiMotors ist auch aus der ELMS/24h Le Mans bekannt, wo ein Porsche 911 RSR eingesetzt wird. Dazu kommen noch die lokalen Teams Precision Performance Motorsport und Magnus Racing.

Audi bietet vier R8 LMS auf. Hier sticht vor allem das deutsche Team Land-Motorsport mit Daniel Morad, Christopher Mies und Dries Vanthoor hervor. Die belgische Mannschaft WRT (ein Erfolgsgarant in den Blancpain-Serien) feiert 2019 seine Daytona-Premiere. Wieder unter eigenem Namen aktiv ist zudem Starworks Motorsport, das mit Parker Chase, Ryan Dalziel, Ezequiel Perez Companc und Chris Haase ein richtig starkes Fahrerquartett ans Steuer lässt. Moorespeed rundet das Audi-Kontingent ab.

Porsche möchte mit dem neuen 911 GT3 R beim ersten Kundeneinsatz ebenfalls glänzen. Das Team Park Place Motorsports von WEC-Pilot Patrick Lindsey hat dafür eine sehr kompetente Besatzung zusammengestellt. Neben dem Teamchef fahren noch Werksfahrer Patrick Long, Young Professional Matt Campbell und Nicholas Boulle. Black Swan Racing ist mit Timothy Pappas, Marco Seefried, Matteo Cairoli und Dirk Werner vielleicht sogar noch etwas stärker einzuschätzen. Bei NGT Motorsport hilft im Hintergrund auch die ADAC GT Masters-Meistermannschaft Herberth Motorsport ein wenig mit. Auch PFAFF Motorsports setzt auf einen Porsche.

Das schnellste Mercedes-AMG-Paket wird wohl P1 Motorsports stellen. Hier treten Maximilian Buhk, Fabian Schiller und Dominik Baumann gemeinsam mit Teamchef JC Perez an. Auch Riley Motorsports gilt es mit Ben Keating, Jeroen Bleekemolen, Luca Stolz und Felipe Fraga nicht zu unterschätzen. Die Ferrari-Farben vertreten in Daytona dieses Jahr Via Italia Racing, Spirit of Race (mit den aus der WEC bekannten Paul Dalla Lana, Pedro Lamy, Mathias Lauda und Daniel Serra) sowie Scuderia Corsa aus Kalifornien.

Die beiden japanischstämmigen Marken Acura und Lexus werden von jeweils zwei Fahrzeugen vertreten. AIM Vasser Sullivan hat sich in dieser Konstellation für 2019 gerade erst zusammengefunden und dürfte es dementsprechend schwer haben, gleich bei einem 24h-Rennen mit den beiden RC F GT3 bestehen zu können. Die beiden NSX GT3 von Meyer Shank Racing zählen dagegen eher zu den Favoriten. Vor allem das Damen-Auto um Katherine Legge, Ana Beatriz, Simona de Silvestro und Christina Nielsen wird einige Aufmerksamkeit erregen. Ein BMW M6 GT3 von Turner Motorsport rundet das GTD-Feld in Daytona ab.

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