IMSA

Ferrari kommt mit Le-Mans-Siegern zum Petit Le Mans

Von - 02.10.2019 07:02

Neben Porsche, BMW, Corvette und Ford wird auch Ferrari beim Saisonfinale der IMSA in der GTLM-Klasse starten. Im Cockpit sitzen die Werksfahrer James Calado und Alessandro Pier Guidi sowie der Brasilianer Daniel Serra.

Am übernächsten Wochenende (12. Oktober) begeht die amerikanische IMSA-Serie beim sogenannten Petit Le Mans das Saisonfinale 2019. Dieses Rennen wird für Porsche ein ganz besonders, da es den letzten Auftritt des 2017er 911 RSR in Werkshand darstellt. Dafür hat sich der schwäbische Autobauer gemeinsam mit Coca-Cola eine spezielle Lackierung überlegt. Insgesamt fünf Marken treten diesmal in der GTLM-Klasse an. Denn Risi Competizione kommt mit einem Ferrari 488 GTE Evo zurück in die IMSA-Serie.

Das Team aus Texas vertraut dabei auf ein starkes Fahrer-Trio, welches aus James Calado, Alessandro Pier Guidi und Daniel Serra besteht. Diese Drei haben im Sommer gerade erst die GTE-Pro-Klasse der 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Die beiden Werksfahrer Calado und Pier Guidi sind zudem seit 2017 gemeinsam in der Sportwagen-WM (FIA WEC) unterwegs.

Für den Rennstall rund um Giuseppe Risi ist das Petit Le Mans seit jeher eine Herzensangelegenheit: «Das Petit Le Mans ist seit seiner ersten Austragung vor 22 Jahren ein ganz spezielles Rennen für mich, da wir 1998 die erste Ausgabe gewonnen haben und später noch drei Klassensiege erzielen konnten», so Risi. 1998 trat sein Team unter der Nennung von Doyle-Risi an und triumphierte mit den Piloten Wayne Taylor, Eric van der Poele und Emmanuel Collard im legendären offenen Prototypen Ferrari 333SP. Die Klassensiege fanden 2008 und 2009 mit dem 430 GT2 sowie 2016 mit dem 488 GTE statt.

Risi Competizione hatte sich der GTE/GTLM-Klasse zuletzt etwas dünn gemacht. Das Petit Le Mans stellt tatsächlich erst den dritten Einsatz 2019 dar. Bei den 24 Stunden von Daytona saßen Calado und Pier Guidi gemeinsam mit den Werksfahrer-Kollegen Davide Rigon und Miguel Molina am Steuer des 488 GTE Evo. Bei den 24 Stunden von Le Mans gab es einen Auftritt in der GTE-Am-Klasse mit den Piloten Luís Felipe Derani, Oliver Jarvis und Jules Gounon.

Durch die Rückkehr des texanischen Ferraris kämpfen nun fünf Marken um den GTLM-Sieg beim Petit Le Mans. Die Konkurrenz besteht aus den Werksteams von BMW, Corvette, Ford und Porsche. In der Gesamtwertung der GTLM-Meisterschaft deutet vieles auf einen Durchmarsch von Porsche hin. Earl Bamber und Laurens Vanthoor führen die Fahrer-Tabelle an. Und auch in der Team- und Hersteller-Wertung liegt Porsche vorne.

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