Amir Osmanovic: Nach Cup-Sieg reif für die IOEM

Von Helmut Ohner
IOEM

Schon vor den beiden letzten Rennen des Alpe Adria Cups 600 war klar, dass der Gesamtsieg an Amir Osmanovic gehen würde. Zu groß war sein Vorsprung auf den Zweiten. Nächstes Jahr steigt er in die IOEM Superstock 600 auf.

Der international ausgeschriebene Alpe Adria Cup der Klassen 600 cm3 und 1000 cm3 versteht sich seit Jahren als Spielwiese für talentierte Hobbyfahrer, die auf hohem Niveau Rennerfahrung sammeln und so langsam an die «Alpe Adria Internationale Motorcycle Championship» herangeführt werden sollen.

Diese Saison machte sich mit Amir Osmanovic ein Österreicher im Alpe Adria Cup 600 einen Namen. Der Yamaha-Pilot gewann gleich das Auftaktrennen auf dem Slovakia Ring. Den zweiten Lauf beendete er an der zweiten Stelle. Am Pannonia Ring lief es umgekehrt, Platz 2 in Rennen 1 und Sieg beim zweiten Lauf.

Nach drei weiteren zweiten Plätzen und einem dritten Rang kam der 39-jährige Niederösterreicher mit 40 Zählern Vorsprung zum Finale nach Most. Für Osmanovic hieß es in Tschechien in erster Linie, die Nerven im Zaum zu halten und keine unnötigen Risiken einzugehen, um den Gesamtsieg nicht noch zu gefährden.

Vom sechsten Startplatz kämpfte sich der Inhaber einer Kfz-Werkstätte an die Spitze. Im spannenden Zweikampf gegen seinen österreichischen Landsmann Dieter Guggenberger konnte sich der Fahrer aus dem Staffbull Racing Team knapp durchsetzen. Nach neun Runden preschte Osmanovic mit 0,123 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie.

Der Schmerz, dass es mit dem sicherscheinenden Sieg im letzten Rennen des Alpe Adria Cups 600 nicht geklappt hat, fällt ihm angesichts der Tatsache, dass der Gesamtsieg bereits am Vortag sichergestellt werden konnte, weniger groß aus. «Ich lag in Führung, aber in der fünften Runde habe ich bemerkt, dass meine Bremsen nicht wirklich greifen.»

«Nächste Saison möchte ich in die IOEM Superstock 600 hineinschnuppern. Um über den Winter nicht einzurosten, habe ich mit Freunden in Kottingbrunn eine Halle angemietet, wo ich mit einem Pitbike meine Runden drehen werde. Und das eine oder andere Mal werde ich auch auf einer spanischen Rennstrecke testen.»

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