Jetzt also doch, Thomas Eder muss operiert werden

Von Helmut Ohner
IOEM
Thomas Eder

Thomas Eder

Nach seinem Schlüsselbeinbruch beim Saisonauftakt der österreichischen Motorrad-Meisterschaft hoffte Titelverteidiger Thomas Eder noch, ohne Operation davonzukommen. Jetzt muss der Bayer doch unters Messer.

Noch bevor die österreichische Motorrad-Meisterschaft der Klasse Superstock 600 auf dem Pannonia Ring so richtig begonnen hatte, war sie für Thomas Eder auch schon wieder vorbei. Der Yamaha-Pilot kam in der Einführungsrunde zum ersten Rennen auf einer nassen Stelle zu Sturz. Anstatt Pokal gab es für den Titelverteidiger Spital.

Wie schon vor zwei Jahren war an der rechten Seite das Schlüsselbein entzweigegangen. «Damals bin ich beim Moto Cross gestürzt», erinnert sich der 35-jährige Bayer aus Eggenfelden. «Mein rechtes Schlüsselbein ist in mehrere Teile zerbrochen und mir wurde eine Platte eingesetzt, die erst Ende des vergangenen Jahres wieder entfernt wurde.»

«Dieses Mal ist es an einer anderen Stelle glatt gebrochen. Nach dem Unfall habe ich es mir gleich zurückgedrückt. Die Bruchstücke stehen gut, ich muss also nicht operiert werden», berichtete Eder nachdem er seines Arztes konsultiert hatte. «Zwei Wochen muss ich jetzt Ruhe geben, dann beginne ich mit der Physiotherapie.»

Jetzt meldete sich der Inhaber einer Elektroinstallationsbetriebes bei SPEEDWEEK.com mit folgender Nachricht: «Der Bruch hat sich verschoben. Außerdem hat sich herausgestellt, dass das Schulterblatt angebrochen ist. Am Montag werde ich in der Privatklinik Atos vom Schulterspezialisten Dr. Frank Martetschläger operiert.»

Eine lange Rehabilitationsphase hat Eder nicht eingeplant. «Zwei Tage nach dem Eingriff werde ich aller Voraussicht nach das Krankenhaus verlassen dürfen und am Donnerstag geht es zur vierten Veranstaltung meiner neuen Rennserie nach Most. Da kann ich einfach nicht fehlen, immerhin ist sie seit Wochen ausgebucht.»

Auch wenn er nach zwei von sechs Rennen bereits 41 Zähler auf die beiden Führenden in der Meisterschaft, den Schweizern Silvio Fiore und Sahin Baris, verloren hat, hat der Deutsche seine Titelverteidigung noch nicht aus den Augen verloren. «In Rijeka bin ich wieder zurück. Du kannst ruhig schreiben, dass ich noch nicht aufgegeben habe.»

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