Husqvarna: Kriegserklärung an Ducati und Triumph

Von Günther Wiesinger
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Husqvarna, die Zweitmarke von KTM, soll von den Stückzahlen her zum drittgrößten Hersteller Europas hinter KTM und BMW vorstossen und Ducati und Triumph übertreffen.

KTM hat im Oktober bei der Intermot in Köln und im November bei der EICMA die neuen Generationen der KTM Adventure gezeigt, die Super-Duke und in Mailand auch die Nachfolge-Familie der kleinen Dukes, deren Hubräume von 125 bis 400 ccm reicht. «Die kleinen Duke sind jetzt vom Design her richtige Motorräder», sagt KTM-CEO Stefan Pierer. «Das wird die neue Messlatte für die Konkurrenz.»

Husqvarna hat mit der kleinen 401-Klasse, genannt Vitpilen und Svartpilen, und mit den Zweizylinder-Bikes viele neue Strassenmodelle in der Pipeline. «Wir arbeiten auch an Husqvarna-Motorrädern mit 1301 ccm, aber das dauert noch ein bisschen», verspricht Stefan Pierer. «Alle Plattformen der KTM-Strassenmodelle stehen bei uns auch Husqvarna für ihre Interpretationen zur Verfügung.»

Husqvarna verkauft bereits mehr als 30.000 Einheiten im Jahr. Alle Husqvarna-Serienmodelle mit weniger als 250 ccm Hubraum werden jetzt im indischen Werk des KTM-Partners Bajaj gefertigt.

Von diesem Standort aus werden diese preiswerten Zweiräder in die aufstrebenden Märkte in Südostasien und Südamerika vertrieben. In vier Jahren sollen bereits 20.000 Husqvarna aus dem Bajaj-Werk in Pune/Indien kommen.

KTM-Firmenchef Stefan Pierer gibt für Husqvarna ein ambitioniertes Ziel von 50.000 verkauften Husqvarna-Exemplaren bis zum Jahr 2020 vor. «Die Marke Husqvarna soll die Nummer 3 in Europa nach KTM und BMW werden», lautet die Zielsetzung von Stefan Pierer.

Mit KTM will Pierer auf dem Segment der Sportmotorräder bis 2018 weltweit zum drittgrössten Hersteller hinter Honda und Yamaha heranwachsen. «Wir wollen Kawasaki und Suzuki überflügeln», lautet die ehrgeizige Pierer-Devise.

Im Marktsegment jenseits von 250 ccm will sich Husqvarna bei den Serienmaschinen künftig deutlich von den sportlichen KTM-Modellen abheben, das beweisen die extravaganten, praktisch serienreifen Prototypen im Retro-Stil (Design by Gerald Kiska), wie sie auch bei Kontrahenten wie Triumph, BMW und Ducati für beträchtliche Verkaufszahlen sorgen.

Auf der EICMA wurden die Vitpilen 401 und die Svartpilen 401 sowie die Vitpilen 401 Aero vorgestellt. Diese drei neuen Modelle bilden die neue Palette der «Real Street»-Motorräder der einstigen Offroad-Only-Marke Husqvarna, die KTM vor vier Jahren von BMW übernommen und zu neuer Blüte gebracht hat.

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