Harley-Davidson: Absatz sinkend, kein Geld für Ducati
Die Verkaufszahlen von Harley-Davidson bröckeln, vor allem auf dem US-Markt, wo Harley weit mehr als die Hälfte seines Absatzes macht. Ob da noch Geld ausgegeben wird, um Ducati zu kaufen, ist fraglich.
Im April kündigte Matt Levatich, CEO und Präsident von Harley-Davidson, an: "Bis 2027 wollen wir in den USA zwei Millionen neue Harley-Fahrer gewinnen und 100 neue Modelle präsentieren."
Derzeit sieht die Realität anders aus: Im zweiten Quartal 2017 verkaufte Harley-Davidson weltweit 6,7% weniger Neufahrzeuge, auf dem US-Markt schrumpften die Verkäufe gar um 9,3% gegenüber dem Vorjahr.
Harley verkaufte 2016 weltweit 262.000 Motorräder und wollte diese Zahl auch 2017 erreichen. Nun wurde das Verkaufsziel auf rund 245.000 Motorräder reduziert. Schon 2016 verkaufte Harley weniger als im Jahr zuvor. Derweil investiert der Polaris-Konzern in die Marke Indian, die ähnliche Motorräder baut wie Harley. Die sinkenden Absätze lassen an Gerüchten zweifeln, wonach Harley-Davidson die zum Verkauf stehende Audi-Tochterfirma Ducati kaufen will.
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