KTM: 2018 wird das achte Rekordjahr hintereinander

Von Günther Wiesinger
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KTM Industries steuert auf das achte Rekordjahr in Serie zu. Die Beteiligung an Kiska Design wird auf 50 % erhöht. Es werden ca. 265.000 Motorräder verkauft.

KTM steuert in 2018 auf das achte Rekordjahr in Folge zu. In den wesentlichen Märkten konnte KTM überproportional an Marktanteilen gewinnen und sowohl in Europa als auch in Nordamerika den Markt outperformen. In Europa ist der Markt im vergangenen Jahr – vorwiegend getrieben durch Deutschland, Frankreich und Italien – um rund 7% gewachsen; KTM hat die Zulassungen im gleichen Zeitraum um mehr 20% gesteigert. Im rückläufigen US-Markt (- 2%) erhöhte KTM die Zulassungen um mehr als 10 %. Somit sind sowohl in Europa als auch in den USA wesentliche Marktanteilssteigerungen erzielt worden.

KTM bestätigt die Vorschau für Umsatz und EBIT. Die vorläufigen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2018 werden am 28. Januar 2019 (nach Börsenschluss) veröffentlicht.

Beteiligung bei KISKA Design auf 50% erhöht

Ein wichtiger Erfolgsfaktor in der KTM-Gruppe ist Europas größtes unabhängiges Design-Studio, KISKA Design. Um diese wichtige Funktion in Zukunft abzusichern, wird die Beteiligung zum Jahreswechsel von derzeit 26 % auf 50 % aufgestockt.

Ausblick: Konsolidierung des Motorradmarktes erwartet

In 2019 rechnet KTM mit einer Konsolidierung des europäischen Motorradmarkts. Für den amerikanischen Markt erwarten die Österreicher einen weiteren Umsatzurückgang. Aufgrund der steigenden Volatilitäten des globalen wirtschaftlichen und politischen Umfeldes legt KTM in den nächsten beiden Jahren den Fokus auf Effizienz- und Produktivitätssteigerung. Das gilt als Basis, um bei einer erwarteten Konsolidierung der Branche eine gewichtige Rolle zu spielen.

Ziel ist es, die EBIT-Marge beizubehalten und das Free-Cash-Flow Potenzial auf 3 bis 5% vom Umsatz (p.a.) zu erhöhen.

Durch das intensive Investitionsprogramm der vergangenen Jahre in Kapazitäten und Infrastruktur und die Verlagerung der kleinvolumigen Husqvarna-Strassenmodelle zum strategischen Partner Bajaj in 2019 sind die erforderlichen Produktionskapazitäten in Österreich für die nächsten Jahre abgesichert.

Einen Fokus legt KTM auf die duale Ausbildung und die Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeiter (KTM-Academy). Die Stabilisierung der Zulieferstruktur stellt einen weiteren Schwerpunkt für 2019 dar.

Aufgrund des starken Wachstums des Elektrofahrrad Joint-Ventures PEXCO am Standort Schweinfurt/Deutschland ist eine vorzeitige Vollkonsoldierung bereits im Jahr 2020/21 geplant.

Vorstandsverträge vorzeitig verlängert

Zur Umsetzung dieser Maßnahmen hat der Aufsichtsrat der KTM Industries AG sowie der KTM AG die im Frühjahr 2020 auslaufenden Vorstandsverträge von Stefan Pierer (CEO), Friedrich Roithner (CFO), Hubert Trunkenpolz (CSO) und Viktor Sigl (CFO KTM AG) vorzeitig um fünf Jahre bis 31. Dezember 2023 verlängert. Harald Plöckinger scheidet mit 28.2.2019 aus dem Unternehmen aus. Die im März 2018 in der operativen Tochter KTM AG bestellten Vorstände, Florian Kecht (Vertrieb), Philipp Habsburg (Entwicklung) und Walter Uitz (Produktion) verstärken das Team.

Guidance

Der Umsatz beträgt ca. 1570 Millionen Euro. Das Umsatzwachstum soll im Geschäftsjahr 2019/2020 ca. 1 bis 3 % betragen, 2021 ca. 9 bis 11 %. EBIT-Marge: ca. 160 Millionen. Die Investitionen (inkl. Leasing) belaufen sich auf ca. 165 Millionen Euro.

Über die KTM Industries-Gruppe

Die KTM Industries-Gruppe ist der größte europäische Motorradhersteller mit dem Fokus auf hochinnovativen Sportmotorrädern und Elektromobilität. Mit ihren weltweit bekannten Marken KTM, Husqvarna Motorcycles und WP zählt sie in ihren Segmenten jeweils zu den Technologie- und Marktführern.

Innerhalb der Gruppe besteht ein hoher Grad an technologischer Vernetzung, der in Europa in dieser Form einzigartig ist.

Strategische Partnerschaften auf operativer Ebene stärken die Wettbewerbsfähigkeit in unseren relevanten Märkten. All diese Faktoren sind die Grundlage für die hohe Innovationsstärke der KTM Industries-Gruppe und sichern den organischen Wachstumskurs ab.

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