Markus Söder bei Audi und BMW: «Auto das Zugpferd»

Von Otto Zuber
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Markus Söder (re.) bei Audi

Markus Söder (re.) bei Audi

In Bayern besuchten Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am Montag Audi und BMW und sagten der Autoindustrie Unterstützung zu.

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger haben sich am Montag im Audi-Werk Ingolstadt ein Bild vom Wiederanlauf der Audi-Produktion und den umfassenden Maßnahmen zum Gesundheitsschutz gemacht.

Daneben besuchten beide auch den Konkurrenten BMW im Werk in Dingolfing, wo die Produktion gerade wieder angelaufen ist.
Seit Montag fertigt Audi auf einer Linie den Audi A3 und Audi Q2 wieder im Dreischichtbetrieb, nachdem die Produktion zwei Wochen zuvor nach einer Corona-bedingten Produktionsruhe zunächst in einer Schicht gestartet war.

Ab Ende Mai plant das Unternehmen, auch die Produktion des Audi A4 und Audi A5 schrittweise wiederaufzunehmen. Beim Hochfahren der Produktion steht dabei stets der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter im Fokus. Beim Rundgang bekam Ministerpräsident Söder einen Überblick über die umfangreichen Maßnahmen, um die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und Kontakte zu vermeiden.

«Das Auto ist das Zugpferd unserer Industrie. Wir wollen 4000 Euro Innovationsprämie für emissionsarme Autos und 1000 Euro Recyclingprämie für ältere Autos», sagte Söder: «Klimaschutz und bezahlbare zukunftssichere Mobilität gehören zusammen. Wir brauchen einen nachhaltigen Leitimpuls in dieser Krise. Gerade zu Zeiten einer beginnenden Rezession muss und wird die Politik ein starkes Signal setzen. Damit sichern wir Arbeitsplätze, schützen das Klima und verbessern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Automobilindustrie. Das kann uns nach Corona sogar nach vorn katapultieren.“

Im größten europäischen BMW-Werk Dingolfing liefen am Montag erstmals wieder Autos vom Band - allerdings nur einige 100 statt der üblichen 1500. «Eine schnelle Erholung der Automobilmärkte ist derzeit leider nicht zu erwarten. Wir müssen und werden hier deshalb weiter flexibel sein», sagte Werkleiter Christoph Schröder.

Aiwanger sagte in Dingolfing: «Wir müssen jetzt die Bedingungen schaffen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer aus allen Branchen wieder aus der Kurzarbeit kommen und bestehende Jobs gesichert werden.»


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