Die käufliche MotoGP-Honda: Nur 200 Stück gebaut

Von Nereo Balanzin
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Honda liefert ab Oktober die ersten Exemplare der 188.000 Euro teuren Weltmeister-Replica aus. 80 Prozent der Teile sind mit der Werksmaschine identisch.

Einhundert-achtzig-tausend. 188.000 Euro. Eine stolze Summe. Besonders in Euro. Diesen Betrag muss man hinblättern, wenn man eine von den 200 Exemplaren der strassentauglichen RC213V-S in seinen Besitz bringen will. Nur ein Stück am tag wird gebaut.

Die ersten Exemplare werden im Sommer gebaut und ab Oktober ausgeliefert, verspricht Honda.

Weltmeister Marc Márquez hat die WM-Replica in Alcarraz getestet. Er erzählte, er sei mit diesem Bike in der Lage gewesen, den Asphalt mit beiden Knien und beiden Ellbogen zu streifen.

Die Strassenversion der WM-Maschine wurde heute im Fahrerlager on Montmelò vorgestellt, am Tag vor dem ersten Training zum Catalunya-GP.

80 Prozent der Komponenten sollen identisch sein. Der Unterschied kommt zustande, weil in der S-Version etliche Teile und Systeme eingebaut werden müssen, um eine Strassenzulassung zu erreichen.

Der grösste Unterschied: Es gibt keine pneumatischen Ventile, sondern herkömmliche Ventilfedern. Das Seamless-Getriebe musste einem herkömmlichen Getriebe Platz machen. Die Honda-Techniker haben sich am letztjährigen Open-Bike RCV1000R orientiert.

Weitere Zutaten: Lichtanlage, Beleuchtung für Kennzeichen, Blinker hinten und vorne, Rückspiegel links und rechts, Geschwindigkeitsanzeige, Auspuffanlage mit Katalysator, Kennzeichenhalterung, Hupe, Honda Smart Key, elektrischer Startknopf, Seitenständer.

Der Lenkkopfwinkel wurde von 51 auf 56 Grad geändert. Reifen: RS10 von Bridgestone. Vordere Bremsscheibe aus Stahl, konstruiert von Yutaka Giken Co. Ltd. Bremsbeläge von Brembo S.p.A.

Honda entwickelt auch einen Sport-Kit für alle Racing-For-Fun-Kunden.

Die Produktion der RC231V-S wird Ende des Jahres 2016 zu Ende gehen.

Bestellungen können auf dieser exklusiven Website getätigt werden:
www.rc213v-s.com.

Übrigens: Der angekündigte Ehrengast Casey Stoner liess sich bei der Motorradpräsentation nicht blicken.​

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