Yamaha-Boss Olivier Prévost in Gambia: Wenn Motorräder Leben retten
Weitab von MotoGP-Action, High-Performance und Freizeitspaß sind Motorräder wichtig für die Gesundheitsversorgung in Westafrika. Yamaha-Europe-CEO Olivier Prévost besuchte Riders for Health in Gambia.
Yamaha Motor Europe zeigt, dass „Kando“ – das japanische Konzept für tiefe Zufriedenheit – weit über den Verkauf von Lifestyle-Produkten hinausgeht. Seit 2022 pflegt der Hersteller eine intensive Partnerschaft mit der Hilfsorganisation Riders for Health. Nun machte sich Olivier Prévost persönlich ein Bild vor Ort von dieser gemeinnützigen Kooperation in den entlegenen Regionen Gambias zu machen.
Gambia ist ein Land, in dem die wenigsten Strassen asphaltiert sind. Für das medizinische Personal bedeutet das: Ohne ein robustes Zweirad ist eine flächendeckende Versorgung unmöglich. In der Gesundheitsversorgung Gambias sind im Projekt Riders for Heath 187 Maschinen vom Typ AG100 sind im Einsatz, 64 davon wurden direkt von Yamaha gespendet. Damit besteht die Flotte seit diesem Jajhr ausschliesslich aus Motorrädern von Yamha. Die in Europa nicht angebotene Yamaha AG100 ist ein simples, fast unzerstörbares Gebrauchsmotorrad mit Zweitaktmotor, speziell entwickelt für widrigste Offroad-Bedingungen.
Während seines Besuchs traf Prévost Techniker, Außendienstmitarbeiter und staatliche Gesundheitshelfer. Er sah aus nächster Nähe, wie mühsam der Kampf gegen Krankheiten ist, wenn man Impfstoffe, Schwangerschafts-Vorsorge und Medikamente in Dörfer bringen muss, die von der Außenwelt fast abgeschnitten sind.
„In Europa denken wir bei Motorrädern oft an Leistung, Leidenschaft oder Komfort. Der Besuch bei Riders for Health hat mich daran erinnert, dass sie in manchen Situationen lebensrettend sein können“, resümierte ein sichtlich beeindruckter Olivier Prévost. „Hier sind sie kein reines Transportmittel, sondern ein grundlegendes Instrument, das Gemeinschaften unterstützt.“
Andrea Coleman, Mitbegründerin von Riders for Health und Geschäftsführerin des britischen Fundraising-Partners Two Wheels for Life, betont die Bedeutung der Konstanz: „Seit über drei Jahrzehnten setzen wir auf die Yamaha AG100 und AG200, weil sie einfach zu warten und extrem zuverlässig sind. Dass wir nun eine reine Yamaha-Flotte in Gambia betreiben, ist ein riesiger Schritt für die Effizienz unserer lebensrettenden Arbeit.“
Die Kooperation ist kein kurzfristiges PR-Projekt, sondern fest in der „4+ Nachhaltigkeits-Strategie“ von Yamaha Motor Europe verankert. Der aktuelle Vertrag läuft bis mindestens 2027. Yamaha plant, das Engagement weiter zu vertiefen – durch weitere Fahrzeugspenden, globale Spendenaufrufe und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für die Arbeit der „Riders“.
Wer sich weiter zu diesem gemeinnützigen Motorrad-Projekt informieren möchte, findet auf rider.org umfassende Informationen zu Riders for Health. Regelmässig werden zudem exklusive Sammlerstücke aus der Rennsportwelt zugunsten dieses Projekts
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