Woodward war die richtige Wahl

Von Manuel Wüst
Langbahn-WM
Cameron Woodward (vorne) schlug sich prächtig

Cameron Woodward (vorne) schlug sich prächtig

Cameron Woodward erhielt für viele überraschend nach nur drei Langbahnrennen 2011 für den Langbahn-GP 2012 eine Wildcard. Mit Gesamtrang 6 rechtfertigte der Australier das Vertrauen.
«Es war eine gute WM-Saison für mich, es hat mir viel Spass gemacht, an der WM teilzunehmen», fasste Woodward die abgelaufenen sechs Grands Prix zusammen, wenngleich der Aussie weiss, dass es auch eine sehr lehrreiche Saison war. «Ich muss noch viele Dinge lernen, vor allem die Starts sind auf der Langbahn deutlich anders als im Speedway. Auch was die Motoren auf den unterschiedlichen Pisten anbelangt, musste ich einiges dazulernen.» 

Bei sechs Grands Prix schaffte es Woodward in jedem mindestens ins Halbfinale, bei drei sogar ins Tagesfinale. Beim letzten GP in Vechta gelang mit dem dritten Platz sogar der Sprung aufs Siegerpodest: «In Vechta konnten wir dem Publikum wirklich gute Rennen zeigen, es war ein super GP.»

Während die letzten drei GP auf fahrerisch anspruchsvollen Bahnen ausgetragen wurden, bei denen vor allem die Speedway-Fahrer ihre Vorteile hatten, tat sich Woodward anfangs auf den langen Sandbahnen in Skandinavien und Groningen schwer: «Es sind schwere Rennen auf den langen Sandbahnen. Es sind harte Rennen, da man permanent auf Vollgas ist und die Starts sehr entscheidend sind.»

2013 will Woodward erneut am Langbahn-GP teilnehmen: «Ich muss der FIM dafür danken, dass sie einen Mann wie Thierry Bouin installiert hat. Er hat einen fantastischen Job in der Organisation der WM gemacht und die Serie vorangebracht. In der kommenden Saison würde ich natürlich gerne mehr auf der Langbahn fahren, denn Rennen wie in Herxheim machen grossen Spass. Es war für mich im abgelaufenen Jahr jedoch nur schwer möglich, auf der Langbahn zu fahren, da ich samstags in Eastbourne in der britischen Speedway-Liga und sonntags in der polnischen Liga gefordert war. In der WM will ich 2013 auf jeden Fall einen Schritt weiter kommen und einen Platz unter den besten drei erkämpfen.»

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