Edgar Pons testet Speed-Up: Restsaison statt Kent?

Von Jordi Gutiérrez
Moto2
Das Moto2-Team Speed-Up von Luca Boscoscuro sucht einen Nachfolger für den enttäuschenden Danny Kent. Edgar Pons testete die Maschine heute in Aragón und zeigt großes Interesse an einer Zusammenarbeit.

Nach den ernüchternden Ergebnissen 2017 stieg das spanische AGR-Team des populären TV-Kochs Karlos Arguiñano aus der Moto2- und Moto3-Weltmeisterschaft aus. Ganz von der Bildfläche verschwand das Team nicht, dieses Jahr setzt es Edgar Pons und Benny Solis in der CEV Repsol Moto2-Europameisterschaft ein. Pons ist EM-Dritter, 52 Punkte hinter Leader Jesko Raffin.

Nach Barcelona waren Pons und AGR in Aragón zum zweiten Mal in dieser Saison mit Wildcard in der Weltmeisterschaft dabei.

«Das Wochenende in Aragón war wirklich gut. Am Freitag war es noch schwierig, weil wir mit dem Setting aus der EM hergekommen sind. Die Reifen in der WM sind aber viel härter, so hatten wir weniger Grip. Beim Setting mussten wir bei null anfangen», erklärte Pons SPEEDWEEK.com. «Am Samstag haben wir dann ein gutes Setting gefunden und konnten im FP3 und im Qualifying eine gute Leistung liefern.»

In den ersten paar Rennrunden hatte der Kalex-Fahrer zu kämpfen. «Aus der Europameisterschaft bin ich es gewohnt, aus der ersten Reihe zu starten. Hier stand ich irgendwo in der Mitte. Aber ich habe ein paar richtige Entscheidungen getroffen und konnte einige Plätze gutmachen.»

Nach dem ordentlichen 17. Platz des Spaniers würde ihn das Speed-Up-Team gerne für den Rest der Saison verpflichten, wobei noch nichts entschieden ist. Edgar Pons testete die Maschine heute in Aragón, der Brite Danny Kent ist nach einer völlig missglückten Saison (nur acht WM-Punkte) im Team nicht mehr länger erwünscht.

Pons fühlt sich bei Speed-Up sichtlich wohl. «Das Team und ich verstehen uns gut und wir schaffen gemeinsam gute Rundenzeiten. Ich bin sehr zufrieden damit, wie das Motorrad funktioniert und wie das Team zusammenarbeitet. Ich würde mich freuen, den Rest der Saison mit ihnen zu fahren.»

Jetzt geht es für den 23-Jährigen aber erst einmal mit AGR nach Jerez, wo am kommenden Wochenende das nächste EM-Rennen stattfindet.

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