Luca Marini: Gute Fortschritte nach Schulter-OP

Von Otto Zuber
Moto2
Das Sky Racing Team präsentierte sich in Mailand

Das Sky Racing Team präsentierte sich in Mailand

Bei der Präsentation des Sky Racing Team VR46 sprach Luca Marini über seinen Genesungsprozess und seine Ziele für die nächsten Wochen und Monate. Der Italiener weiss: «Wir müssen hart arbeiten und fokussiert bleiben.»

Wie MotoGP-Champion Marc Márquez musste auch Luca Marini in diesem Winter einen Eingriff an der linken Schulter vornehmen lassen, die ihm seit Saisonbeginn 2018 Sorgen bereitet hatte. Der Halbbruder von Yamaha-Star Valentino Rossi darf sich seither über gute Fortschritte bei der Genesung freuen, wie er anlässlich der Präsentation des Sky Racing Team VR46 in Mailand betonte.

«Nach meiner Schulter-OP bin ich wieder bereit, auf die Strecke zu gehen», erklärte Marini, der auch beteuerte: «Ich fühle mich gut und der Genesungsprozess läuft optimal.» Und der Italiener machte sich Mut: «Als wir im November den neuen Motor zum ersten Mal ausprobiert haben, war das Feedback positiv.»

«Aber es ist klar, dass wir uns erst in den kommenden Wochen richtig ans Bike gewöhnen werden», räumte der WM-Siebte des Vorjahres ein. «Ich habe die vergangene Saison mit guten Ergebnissen abschliessen können, und nun müssen wir hart arbeiten und fokussiert bleiben, um in Katar unsere Bestleistung zeigen zu können. Es wird sicherlich wichtig werden, Rennen für Rennen zu nehmen und immerzu zu versuchen, das Bike so gut wie möglich abzustimmen, damit wir um wichtige Platzierungen mitkämpfen können.»

Sein Teamkollege Nicolò Bulega, der seine erste Saison in der Mittelgewichtsklasse in Angriff nehmen wird, erklärte seinerseits: «Mit dem Weltmeister in die Moto2 aufzusteigen, ist für jeden Fahrer etwas Besonderes. Ich habe 2016 mein WM-Debüt mit dem Sky Racing Team VR46 in der Moto3-WM bestritten und ich bin stolz, den Sprung in die nächste Klasse mit dieser Familie machen zu dürfen.»

«Das neue Bike wird sicherlich besser zu meinem Körper und meinem Fahrstil passen, und der erste Test im vergangenen November hat mich schon sehr zuversichtlich gestimmt. Ich kann es kaum erwarten, auf der neuen Kalex auf die Strecke zu gehen und ins Moto2-Abenteuer zu starten», fügte der Teenager aus Italien an.

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