Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Auf dem anspruchsvollen "Circuit of the Americas" (COTA) von Austin im Bundesstaat Texas wird am kommenden Wochenende der dritte Lauf zur Weltmeisterschaft der Moto2-Kategorie ausgetragen. Für den 28 Jahre alten Briten Sam Lowes ist diese Rennstrecke etwas ganz besonderes der Mann aus Lincoln holte im Jahr 2015 in Austin seinen ersten Moto2-WM-Lauf, damals auf der Speed Up des Teams von Boss Luca Boscoscuro.
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"Ich freue mich sehr auf Austin, ich habe an diesen Ort sehr gute Erinnerungen. Lustigerweise ist es aber eigentlich gar nicht eine meiner Lieblingsstrecken“, schmunzelt der Supersport-Weltmeister des Jahres 2013. „Aber ich habe hier mein erstes Moto2-Rennen gewonnen.“ Lowes siegte 2015 in Austin vor den jetzigen MotoGP-Aßen Joan Zarco und Alex Rins. Auf P5 kam damals mit knapp 13 Sekunden Rossi-Schützling Franco „Franky“ Morbidelli an. Interessant: Die Frohnatur und Jungvater Sam Lowes hat sich in allen seinen bisherigen drei Moto2-Qualifyings von Austin für die erste Reihe qualifiziert. Der Blondschopf, der in Argentinien in der sechsten Runde auf P5 stürzte, weiß: "Argentinien ist für uns leider nicht nach Wunsch verlaufen, aber wir waren schnell. Wir waren auch in Qatar und in Jerez schnell, deshalb sehe ich keinen Grund, warum wir nicht auch in Austin schnell sein sollten."
Lowes übte vor der Abreise zur Übersee-Tour in seiner Wahlheimat Italien im Galliano Park mit den Gresini-Moto3-Kollegen auf einem Pocketbike. Der Plan des ehemaligen Aprilia-MotoGP-Werksfahrers, der in Doha mit seiner Kalex beim Saisonauftakt als Sechster ankam: "Ich mag Austin und daher will eine ordentliche Zahl an Punkten mitnehmen, um in Europa dann in der bestmöglichen Position zu sein. Ich habe viel Spaß auf dem Motorrad und kann mit einem großartigen Team arbeiten. Deswegen zähle ich eigentlich nur noch die Tage, bis es losgeht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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