Philipp Öttl (KTM): «Ich bin wieder auskuriert»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Philipp Öttl hat in seiner ersten Moto2-Saison im Red Bull Tech-KTM-Team noch keinen Punkt geholt. Auf die letzten drei Rennen musste er nach dem Barcelona-Crash verzichten. Für Brünn und Spielberg fühlt er sich fit.

Am kommenden Wochenende geht die dreiwöchige Sommerpause der Motorrad-Weltmeisterschaft zu Ende. Im August stehen mit den Grand Prix  von Tschechien, Österreich und Großbritannien gleich drei Veranstaltungen im Kalender.

Am kommenden Wochenende geht es nach Brünn. Der 5,4 km lange Kurs wurde 1987 neu erbaut und mit Ausnahme von 1992 wurde auf diesem Automotodrom immer ein WM-Lauf ausgetragen.

Nur eine Woche später findet am 11. August in Spielberg der Grand Prix von Österreich statt. Nach 19 jähriger Pause fand dort 2016 erstmals wieder ein Lauf zur Motorrad WM statt. Mit jeweils mehr als 200.000 Fans setzte man sich beim Publikumsinteresse gleich an die Spitze.

Für Philipp Öttl aus Ainring in Bayern ist Spielberg nach dem Sachsenring das zweite Heimrennen. Kein Fahrer in der Motorrad- WM hat eine so kurze Anreise nach Spielberg.

Die erste Woche der Sommerpause nutzte Philipp Öttl, um sich von seiner Gehirnerschütterung, die er sich am Freitag beim GP in Barcelona zugezogen hat, zu erholen. Doch bereits in der zweiten Woche nahm er das Training wieder auf. Um seine Fitness zu prüfen, fuhr er zuletzt noch zwei Tage in Cheb mit seiner Supermoto-KTM.

Diese letzte Prüfung verlief sehr positiv. Der 23-jährige fühlte sich fit und trotzte auch den hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad. Wie schon im Vorjahr nahm der Jerez-Moto3-GP-Sieger von 2018 am vergangenen Wochenende noch am Montafon Mountainbike Marathon teil. Philipp absolvierte die 65 Kilometer und 2500 Höhenmeter in 3:42 Stunden. Dabei platzierte er sich unter 300 Teilnehmern auf dem hervorragenden 44. Rang.

In Brünn geht es für den KTM-Fahrer darum, möglichst schnell wieder den Anschluss zu finden. Schließlich musste er vor der Sommerpause die letzten drei Rennen auslassen.

«Die Sommerpause hat mir geholfen, meine Gehirnerschütterung auszukurieren und mich für die zweite Saisonhälfte wieder fit zu machen», versichert Philipp. «Dennoch darf ich mir zumindest in Brünn nicht zu viel erwarten, da meine Pause mit zwei Monaten sehr lang war. Schade, denn vor meiner Verletzung hatte ich das Gefühl, dass ich mich wirklich verbessert habe. Doch die Saison dauert mit zehn Rennen noch lange. Ich will mich in jeden Rennen steigern und noch ordentliche Ergebnisse einfahren. Dafür werde ich alles geben.»

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