Für das deutsche Team Dynavolt IntactGP geht es in den beiden letzten Moto2-Rennen der Saison noch um die Teamwertung und somit um eine Portion Prestige.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Dem Team Dynavolt IntactGP aus Memmingen ist auf Phillip Island in Australien ein sehr wichtiger Befreiungsschlag gelungen. Die Plätze 3 und 11 durch den Schweizer Tom Lüthi und den Bayern Marcel Schrötter brachten der Truppe aus Memmingen insgesamt 21 wertvolle Punkte für die Teamwertung ein.
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Damit hat die engagierte Kalex-Truppe um das Trio Stefan Keckeisen, Jürgen Lingg und Wolfgang Kuhn zehn Punkte auf das Pons HP40-Team gut gemacht. Das bedeutet: Vor den letzten beiden Rennen der Saison in Sepang und Valencia beträgt der Rückstand somit nur noch 23 Zähler. Fakt ist: Seine Übersee-Schwäche hat dem spanischen HP40-Fahrer Augusto Fernandez (nur 21 Punkte in drei Rennen) bereits jetzt die Chance auf seinen ersten Fahrer-WM-Titel gekostet. Nun wackelt auch noch der Team-Pokal. Der Italiener Lorenzo Baldassarri rettete am Sonntag von Startplatz 18 nach einer starken Aufholjagd immerhin noch Platz 5 für die Sito-Pons-Truppe.
Aber auch Marcel Schrötter ist gefordert gegen das Duo Baldassarri & Fernandez. Das kommende Rennen auf dem Sepang International Circuit bei Kuala Lumpur könnte in der Teamwertung genauso wie im Fahrer-Championat noch für weiteren Zündstoff sorgen.
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Lüthi, der mit nur 28 Punkten Rückstand jetzt auch gegen Alex Márquez noch Chancen auf seinen ersten Moto2-Titel hat, kennt Sepang außerordentlich gut. Der erfahrene Schweizer aus Oberdiessbach stand im Rennen von Sepang in der mittleren Klasse zuletzt im Jahr 2015 als Zweiter hinter dem späteren Weltmeister Johann Zarco auf dem Podium. 2011 hat er dort gewonnen – vor dem späteren Weltmeister Stefan Bradl.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In der Teamwertung werden anders als in der Konstrukteur-WM-Rangliste immer die Punkte beider Fahrer pro Wochenende addiert. Die Top-Teams dieser Wertung bekommen am Jahresende zwar eine Portion Prestige – aber ein finanzieller Bonus wird nicht bezahlt.
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