Tom Lüthi: Er ärgert sich über den Reifenmangel

Von Günther Wiesinger
Moto2
Thomas Lüthi

Thomas Lüthi

Weil Dunlop selbst den Spitzenteams für drei Tage nur zehn Hinterreifen liefert, muss Tom Lüthi viel an der Box bleiben.

Thomas Lüthi (Team Interwetten Paddock) gelang am ersten Testtag in Valencia die neuntbeste Zeit, mit 1:36,629 min büsste er 0,703 Sekunden auf seinen Suter-Markenkollegen Nicolas Terol ein.

Nach rund zweieinhalb Monaten Pause kam der Schweizer rasch wieder auf Touren. «Winterrost weggefahren? Ja, aber das hat nicht lange gedauert. Wir sind ja als im November nach dem WM-Finale noch in Albacete und in Almeria gefahren. Die Pause war nicht besonders lang. Und dafür habe ich mich jetzt richtig auf diesen Test gefreut. Wir haben gestern einiges gearbeitet. Es ist gleich gut losgegangen. Aber wir sind alle mit den Reifen stark eingeschränkt. Wir haben nur zehn Hinterreifen, das reicht einfach nicht. Das ist schade. Mehr sind nicht in der Allocation; man kann auch keine weiteren dazu kaufen. Es sind gar keine zusätzlich auf Lager. Deshalb haben wir am Dienstag relativ früh aufgehört.»

Lüthi ärgert sich: «Es sind alle Gegner da, alle Teams, es herrscht ausgezeichnetes Wetter, und dann können wir bei so einem IRTA-Test nicht so viele Runden fahren, wie wir eigentlich brauchen würden, weil es an den Reifen mangelt. Wir warten heute Mittwoch einfach, bis die Temperaturen passen. Vorher macht es wirklich keinen Sinn.»

Was hat sich beim Motorrad gegenüber dem 2013-Prototyp vom November geändert? Lüthi: «Damals haben wir schon einige Chassis-Up-dates verwendet. Wir haben uns dann beim Chassis für eine Mischung von 2012-Teilen und 2013-Up-dates entschieden. Mi dem fahre ich jetzt. Jetzt versuchen wir, dieses Motorrad abzustimmen, die beste Geometrie zu finden. Ausserdem werden heute noch neue Teile ausprobiert.»

Tom Lüthi gilt jetzt bei Suter als Nr. 1. «Das Motorrad wurde auf Tom massgeschneidert», sagt Teammanager Terrell Thien. «Das Bike wurde schon in der zweiten Januar-Woche an uns ausgeliefert.»

Gravierende Unterschiede zum 2012-Modell sind nicht festzustellen, das beweist auch die Dienstag-Bestzeit von Nico Terol auf der Vorjahres-Suter.

Tom Lüthi sträubt sich ein bisschen gegen den Begriff «massgeschneidert». «Ich habe einfach gegenüber den Suter-Ingenieuren meine Wünsche und Ideen geäussert. Ich habe sehr viel mitreden können. Ich war zweimal bei Meetings bei Suter in Turbenthal. Ich habe alles offen auf den Tisch gelegt. Für mich war das spannend, ich habe dabei viel gelernt. Ich verstehe jetzt ein bisschen, wie so eine Chassis-Konstruktion funktioniert, wie ein Rahmen auf seien Steifigkeit hin ausgemessen wird. Das war sehr interessant. Ich habe sagen können, was ich haben will. Jetzt müssen wir das Material verfeinern, damit es zu meinem Fahrstil passt.»

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