Josh Herrin: Caterham-Pilot trainiert auf Texas-Piste

Von Oliver Feldtweg
Moto2

Der amerikanische Superbike-Champion Josh Herrin übte mit einer Serien-Yamaha auf der GP-Piste in Austin und war ordentlich beeindruckt.

Für Colin Edwards war es zu kalt, aber in Texas lebende US-Superbike-Meister Josh Herrin (23) schwang sich diese Woche auf eine Serien-Yamaha, um den Circuit of the Americas (COTA) in Austin/Texas zzu erkunden.

Herrin nimmt an der Moto2-WM 2014 als Rookie für das neue Team Caterham Moto Racing auf einer Suter MMX2 teil.

Josh, du bist ein Neuling auf dem COTA, wo am 13. April der zweite Grand Prix in dieser Saison stattfindet. Deine Eindrücke von dieser Piste?

Ich hatte letztes Jahr keine Gelegenheit, den WM-Lauf in Austin zu besuchen. Auch beim Formel-1-Rennen hatte ich keine Zeit. Aber als ich jetzt die Zufahrt gesehen habe, ging mir durch den Kopf: Dieser Platz ist verrückt. COTA unterscheidet sich extrem von allen Pisten, die ich bisher gesehen habe.
Am coolsten ist, dass sich diese Strecke in den USA befindet. Solche Anlagen siehst du bei uns normalerweise nicht oft. Denn der Rennsport hat hier keinen so grossen Stellenwert wie in Europa.
Meine Erwartungen wurden gnadenlos übertroffen. Ich habe mir nicht vorstellen können, dass diese Arena so schön ist.
Und das Fahren macht hier besonders Spass. Das Design lässt nichts zu wünschen übrig.

Wie wichtig war diese private Testsession für dich als Vorbereitung auf den WM-Lauf?

Dadurch wird alles ein bisschen leichter und besser. Obwohl ich nicht viele Runden drehen konnte, das Training war hilfreich.
Bevor ich im November zum ersten Mal in Jerez gefahren bin, bin ich eine Million Runden auf der Playstation gefahren. Ich habe alle Onboard-Videoaufzeichnungen angeschaut. Aber in Wirklichkeit sieht dann alles anders aus. Man kann eine Strecke nur in der Realität wirklich kennenlernen, nicht virtuell.

Wird die Moto2-WM eine grosse Herausforderung?

Für jeden Rennfahrer, der die AMA Championship bestreitet, wird ein Traum wahr, wenn er auf die Bühne der Weltmeisterschaft treten kann. Das ist eigentlich in jedem Sport so.
Einmal im Leben bekommt man so eine Gelegenheit. und dass ich der einzige Amerikaner in der Moto2 sein werde, ist wirklich cool. Ich möchte mein Lang professionell repräsentieren.
Es wird natürlich mehr Druck gegen als in Amerika. Nicky und Colon werden in der MotoGP-Klasse gute Figur machen. Ich bin der Neuling. Trotzdem wird man gute Resultate von mir erwarten und verlangen.

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