Mira Popov: Wildcard-Einsätze mit Lüthis alter Suter
In Tschechien gilt Miroslav «Mira» Popov, neben Pesek, Abraham, Kornfeil und Hanika, als vielversprechendes Talent. Seine ersten Karriereschritte machte er jedoch in Italien.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der 18-jährige Miroslav Popov aus Vlckovice in Krkonose absolvierte bereits sieben GP-Einsätze. Er trat dreimal in der 125-ccm-Klasse und viermal in der Moto3-Kategorie an. Zuletzt ging er 2012 für Mahindra an den Start. Seine Erfolge beschränken sich jedoch auf den sechsten Startplatz und drei WM-Punkte beim Misano-GP 2011.
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In der letzten Saison trat Popov in der Italienischen Meisterschaft CIV und der Spanischen Meisterschaft CEV an, blieb aber ohne nennenswerte Erfolge. Sein Team, das aus der Moto2-WM bekannte Team Montaze Broz aus Tschechien, trat 2013 bei sechs Moto2-Rennen mit Gino Rea und einem FTR-Bike an. Doch diese Paarung blieb punktelos. 2014 sollte Popov für das niederländische Team RW Racing an den Start gehen und Landsmann Jakub Kornfeil ersetzen. Für Popovs WM-Teilnahme fehlte am Ende aber das nötige Budget. Das tschechische Team Montaze Broz kaufte nun eine ehemalige Maschine von Moto2-Pilot Tom Lüthi und engagierte den 18-jährigen Tschechen als Fahrer. Mit der Suter MMX2 wird Popov 2014 alle Läufe der Spanischen Meisterschaft "CEV Repsol International Championship" und einige Wildcard-Einsätze in der Moto2-WM bestreiten. Der Höhepunkt seiner Saison wird natürlich die Teilnahme am Grand Prix von Tschechien am 17. August in Brünn.
Ursprünglich wollte das Team Montaze Broz mit dem erfahrenen Gino Rea in der Moto2-WM antreten, aber der Brite unterschrieb einen Vertrag bei AGT Rea Racing. Nun will sich das Team mit guten Ergebnissen in der Spanischen Meisterschaft für die WM-Saison 2015 empfehlen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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