Jonas Folger (Rang 5): «Haben Volltreffer gelandet»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Jonas Folger auf der AGR-Kalex in Le Mans

Jonas Folger auf der AGR-Kalex in Le Mans

Jonas Folgers AGR-Crew musste die Kalex-Moto2 nach dem ersten Run im ersten Training umbauen, aber dann schüttelte der Bayer wieder Spitzenzeiten aus dem Ärmel.

Der 20-jährige Moto2-WM-Rookie Jonas Folger ging sehr gelassen in den Trainingsauftakt beim Grand Prix de France. Er hatte Platz 3 aus Jerez in der Tasche, den inoffiziellen Rundenrekord von den Tests in Aragón und ausserdem erinnerte sich an 2009, als er in Le Mans im Regen gleich zu Beginn seiner ersten 125-ccm-GP-Saison auf Platz 2 stürmte – sein erster Podestplatz in der WM.

Doch der Freitag in Le Mans begann anders als erwartet, da sich das zuletzt erarbeitete Set-up für schnelle Rundkurse für die winkligen Le Mans-Piste als unbrauchbar erwies. Der Draufgänger und seine AGR-Crew ließen sind jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem Umbau der Kalex dauerte es nicht lange, bis Folger wieder zur gewohnten Form auflief. Nach der fünftschnellsten Rundenzeit der kombinierten Zeitenliste strahlte der talentierte Bayer.

Nach Platz 4 im ersten Training (0,495 sec hinter Rabat) gelang Jonas im FP2 die fünftbeste Zeit, mit 1:38,528 min lag er nur noch 0,274 sec hinter der Bestzeit von Salom.

Das Team Argiñano & Gines Racing (AGR) kann sich also auch in Frankreich wieder Chancen auf einen Spitzenplatz ausrechnen.

«Mit dem ersten Trainingstag kann ich zufrieden sein, obwohl dieser eigentlich mit einem Rückschlag begonnen hat. Wir hatten stark gehofft, einiges vom letztwöchigen Test hier umsetzen zu können. Daher sind wir mit dem zuletzt erarbeiteten Setting in das erste Training gestartet. Was in Aragón super funktioniert hat, taugte für diese Piste hier mit geringem Grip-Level und spätem Anbremsen jedoch überhaupt nicht. Bisher galt unser Hauptaugenmerk immer der Stabilität, Le Mans erfordert jedoch ein superleicht zu fahrendes Motorrad mit weicher Abstimmung.»

«Aufgrund dieser Erkenntnisse nach meinem ersten Run am Vormittag haben wir das Bike komplett umgekrempelt und dabei nahezu einen Volltreffer gelandet», ergänzte Folger. «Ab diesem Zeitpunkt lief es wieder fast wie geschmiert; ich konnte locker meinen Rhythmus halten. Da die Wetteraussichten erfreulich sind, können wir nun in diese Richtung weiter arbeiten und Samstag Nachmittag im Quali hoffentlich eine starke Zeitenjagd zeigen.»

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