Dominique Aegerter: So stehen seine WM-Chancen

Von Ivo Schützbach
Mit seinem vierten Moto2-Podestplatz in dieser Saison hält der Schweizer Dominique Aegerter Kontakt zu den Top-3. Diese zu schlagen wird schwierig, ist dem Technomag-Piloten bewusst.

Nach seinem Sieg auf dem Sachsenring war Dominique Aegerter in Indianapolis wie beflügelt, mit Rang 3 hinter Mika Kallio (Marc VDS) und Maverick Viñales (Paginas Amarillas HP 40) holte er seinen vierten Podestplatz in diesem Jahr.

Im Ziel fehlten dem Schweizer lediglich 1,696 sec zu seinem zweiten Moto2-Sieg. «Im Training und dem Qualifying fiel es mir leichter schnelle Rundenzeiten zu fahren», räumte Aegerter ein. «Im Rennen war das Wetter etwas anders. Außerdem hat Kallio vom Start weg unglaublich gepusht, ich habe keine Ahnung, wie er das gemacht hat. Er konnte gleiche eine kleine Lücke auffahren. Der Speed der Motorräder von Kallio, Viñales und Rabat ist sehr hoch, auf der Geraden konnte ich nie überholen. In der Beschleunigung sind sie unglaublich schnell, ich weiß nicht, wie sie das machen. In den Kurven und der Bremszone war ich viel stärker als sie, im schnellen Umlegen, wo ich am Limit fuhr, hatten sie dagegen Vorteile.»

Seit du das Upgrade für dein Suter-Chassis bekommen hast: Bist du nun auf dem gleichen Level wie die Kalex? «Das kommt darauf an», bemerkte der 23-Jährige. «Das Rennen auf dem Sachsenring habe ich gewonnen, da waren wir etwas stärker. Das Problem ist, dass sie auf der Geraden immer eine kleine Lücke zu mir auffahren. Wäre ich gleich schnell, könnte ich sie überholen. Ich muss sehr spät bremsen und höheren Kurvenspeed fahren, um das aufzuholen, was ich auf den Geraden verliere. Wir müssen schauen, was wir dagegen tun können. Ob es am Motorrad liegt oder an meinem Fahrstil aus den Kurven hinaus, oder an der Aerodynamik – oder am Suter-Bike

Hast du schon entschieden, ob du auch 2015 Suter fährst? «Nein. Kommendes Wochenende in Brünn muss ich mich entscheiden.»

Im WM-Stand rangiert der Technomag-carXpert-Pilot weiterhin auf Rang 4, 71 Punkte hinter Rabat, 64 hinter Kallio und 28 hinter Viñales. Ist Platz 4 das Maximum oder geht nach vorne noch etwas? «Es kommen noch acht Rennen», überlegt Aegerter. «Die Sache ist aber, dass die drei sauschnell sind, nie stürzen, keine Fehler machen und immer Top-4 fahren. Ich muss Punkte aufholen, habe in zwei Rennen null Punkte geschrieben. Mit Barcelona fast dreimal null. Viermal hatte ich Pech in Rennen mit Motorproblemen, dem falschen Reifen, ich wurde von Torres angeschoben. In diesen vier Rennen habe ich 40 oder 50 Punkte verloren. Aber das lässt sich nicht ändern, ich muss einfach immer vor den Top-3 fahren, wenn ich sie einholen will.»

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